Kerzers FR entliess rechtsextreme Mitarbeiterin zu Unrecht fristlos

Keystone-SDA
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Bern,

Die Gemeinde Kerzers hat eine rechtsextreme Mitarbeiterin im vergangenen Sommer zu Unrecht fristlos entlassen. Zu diesem Schluss kommt das Oberamt des Seebezirks des Kantons Freiburg, wie es am Montag mitteilte.

Kerzers
Bei der Gemeinde Kerzers FR wurde eine Mitarbeiterin zu Unrecht entlassen. - keystone

Hingegen war die ordentliche Kündigung des Arbeitsverhältnisses durch die Gemeinde rechtmässig, wie das Oberamt in einer Mitteilung schrieb. Dieses verpflichtete Kerzers, der betroffenen Person eine Entschädigung zu bezahlen. Die Gemeinde kann den Entscheid noch beim Kantonsgericht Freiburg anfechten.

Eine fristlose Kündigung stelle das schärfste arbeitsrechtliche Mittel dar und sei nur zulässig, wenn eine Weiterbeschäftigung selbst bis zum Ablauf der ordentlichen Kündigungsfrist objektiv unzumutbar sei, schrieb das Oberamt weiter. Diese hohe Schwelle sei im konkreten Fall nicht erreicht worden.

Die Gemeinde Kerzers hatte die Mitarbeiterin im vergangenen Sommer fristlos entlassen. Sie soll in der Kinderbetreuung der Gemeinde gearbeitet und auf Social Media wiederholt rechtsextremes Gedankengut verbreitet haben, wie CH Media im vergangenen März berichtete.

Kommentare

User #1809 (nicht angemeldet)

Lieber die persönliche Meinung unterbinden als die Zerstörungswut der Chaoten. Gruss Cedi und Co

User #1051 (nicht angemeldet)

geben ist seliger als nehmen

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