Der Kartoffelimport wird im Juli dieses Jahres aufgestockt – durch schlechtes Frühlings-Wetter war es den Schweizern möglich mehr Kartoffeln zu verarbeiten.
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Kartoffeln auf einem Fahrzeug während der Ernte. (Symbolbild) - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Im Juli werden 5000 Tonnen zusätzliche Kartoffeln importiert.
  • Grund dafür sind sinkende Lagerbestände und höherer Konsum.
  • Ende April war der Kartoffelabsatz 30 Prozent höher als im Vorjahr.

Der Bund erhöht im Juli den Import von Kartoffeln um 5000 Tonnen. Wegen der schlechten Wetterbedingungen im April und Mai und dem hohen Verbrauch der Haushalte sind die Lagerbestände zurückgegangen.

Das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) entspricht damit einer Forderung der Branchenorganisation der Kartoffelwirtschaft (Swisspatat), wie das BLW am Donnerstag mitteilte.

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Im Juli sollen wegen reduzierten Lagerbeständen 5000 Tonnen mehr Kartoffeln importiert werden. - Agroscope

Die Bevölkerung habe im ersten Halbjahr 2021 wegen der geschlossenen Restaurants mehr Kartoffeln gekauft als üblich. Ende April lag der Kartoffelabsatz gemäss Mitteilung 30 Prozent über dem Wert des Vorjahresmonats.

Zudem seien die Knollen der vorhandenen Kartoffeln weniger lange haltbar. Dies, weil ihre Alterung bei der Einlagerung im vergangenen Herbst 2020 bereits weit fortgeschritten war. Grund dafür war der heisse Sommer.

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