Winterzeit ist Einbruchs-Zeit. Die Kantonspolizei Zürich arbeitet jährlich eine Präventionskampagne aus und gibt Tipps, um Einbrüche zu verhindern.
Mediensprecherin Carmen Surber von der Kapo Zürich gibt Tipps, wie Einbrüche verhindert werden können. - Nau.ch
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Das Wichtigste in Kürze

  • Wird es draussen dunkel, häufen sich in den Haushalten die Einbrüche.
  • Die Kantonspolizei Zürich erarbeitet jedes Jahr eine Präventionskampagne.
  • Mit einigen Tipps lassen sich Einbrüche verhindern.

Im Schutz der Dunkelheit treiben Einbrecher ihr Unwesen. Ihre Lieblingssaison beginnt im Herbst, wenn die Tage kürzer und die Nächte länger werden. Auf ihrer Suche nach dem perfekten Überfallobjekt halten sie Ausschau nach dunklen Wohnungen oder offenstehenden Fenstern.

Wohnungstür immer abschliessen

«Einbrecher schauen oft, ob Licht brennt. Das aber nicht nur nachts, sondern auch tagsüber», erklärt Mediensprecherin Carmen Surber von der Kantonspolizei Zürich. «Lassen Sie das Licht brennen», rät Surber.

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Einbrecher arbeiten nicht nur in der Nacht. (Symbolbild) - Keystone

Die Kantonspolizei Zürich betreibt schon seit geraumer Zeit eine Präventionskampagne gegen Einbrüche. Carmen Surber weiss, was es zu beachten gilt, um Einbrüche möglichst zu vermeiden. Denn: «Jeder Einbruch ist einer zu viel.»

Was kann man also noch tun? «Schliessen Sie beim Verlassen immer ihre Wohnungstür ab», rät Surber. Wichtig sei auch, dass bei Mehrfamilienhäusern die Haupteingangstüre immer verschlossen sei.

Wurde bei Ihnen schon einmal eingebrochen?

Auch Fenster, die gekiptt sind, seien gefährlich. «Sie lassen sich ganz leicht öffnen», sagt Surber.

Nicht den Helden spielen

«Besonders beliebte Ziele liegen in gut erschlossenen Ballungszentren, etwa mit öffentlichem Verkehr oder Autobahnanschluss.» Es gibt aber auch gute Nachrichten. In den letzten Jahren sei die Zahl der Einbrüche stetig gesunken.

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Die Kapo Zürich feilt jährlich an ihrer Einbruchs-Prävention. - Nau.ch

Was aber soll man tun, wenn man den Einbrecher bei der Heimkehr in flagranti erwischt? «Spielen Sie nicht den Helden», rät Surber. Es sei immer besser, wenn man sich direkt unter der Rufnummer 117 bei der Polizei melden würde.

Meist gehe von Einbrechern keine Gefahr aus. «Meistens sind sie nicht bewaffnet.»

Polizei unter 117 alarmieren

Wurde bereits eingebrochen, gilt es, sofort die Polizei zu alarmieren. Weiter sollten Wohnungs- oder Hauseigentümer nichts anfassen, bis die Polizei alle Beweise gesichert hat.

Die Kapo Zürich bietet zudem an, Sicherheitsberater in Liegenschaften zu schicken. Diese geben Tipps, wie das Zuhause sicherer gemacht werden kann. So werden jährlich rund 400 Schwachstellenanalysen ausgestellt, mit einer höheren Kadenz im Herbst.

So lassen sich Einbrüche verhindern:

1. Lassen Sie das Licht brennen (auch tagsüber).

2. Schliessen Sie Wohnungs- und Haupteingangstüren immer ab.

3. Lassen Sie Fenster nicht offen oder gekippt stehen.

4. Alarmieren Sie bei Auffälligkeiten immer die Polizei.

5. Nach dem Einbruch: Fassen Sie bis zum Eintreffen der Polizei nichts an.

6. Lassen Sie sich von einem Experten zu den Sicherheitsfragen beraten.

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