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Kampagne will Jugendliche vor Online-Missbrauch schützen

Keystone-SDA
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Bern,

Kinder lauern im Internet Gefahren, die Erwachsene laut Kinderschutz Schweiz nicht immer wahrnehmen. Eine Initiative soll das ändern.

Kinderschutz Schweiz Internet
Kinderschutz Schweiz will gegen Online-Missbrauch vorgehen. (Symbolbild) - pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Initiative von Kinderschutz Schweiz soll Kinder vor Online-Missbrauch schützen.
  • Die Organisation wendet sich dabei an Erwachsene, die Risiken nicht immer erkennen würden.
  • Erwachsene sollen unter dem Motto «Präsent sein» eine Vorbildrolle einnehmen.

Kinderschutz Schweiz hat am Montag in Bern die letzte Phase seiner Präventionskampagne gegen sexuelle Straftaten im Internet gestartet. Die Initiative soll Erwachsene sensibilisieren und ihnen konkrete Strategien an die Hand geben.

Bist du dir den Gefahren des Internets bewusst?

Kinder und Jugendliche bewegten sich täglich im Internet, oft stundenlang und auf mehreren Kanälen gleichzeitig. Dabei berge die digitale Präsenz auch Risiken, die Erwachsene nicht immer wahrnähmen, schrieb die Organisation Kinderschutz Schweiz.

Die Meldestelle clickandstop.ch erhielt seit ihrer Gründung im Jahr 2022 mehr als 10'000 Meldungen über kinderpornografische Inhalte. Gemäss der JAMES-Studie von 2024 wurde mehr als jeder vierte Jugendliche in der Schweiz zur Zusendung von intimen Fotos aufgefordert.

Klare Regeln festlegen

Die Kampagne wurde in Zusammenarbeit mit mehreren Partnern durchgeführt. Darunter das Bundesamt für Polizei (Fedpol), die Schweizerische Kriminalprävention (SKP) und die nationale Plattform «Jugend und Medien» des Bundesamtes für Sozialversicherungen (BSV).

Unter dem Motto «Präsent sein» sollen Erwachsene ermutigt werden, eine Vorbildfunktion einzunehmen, Jugendlichen zuzuhören und klare Regeln für die Nutzung digitaler Medien zu vereinbaren.

Kinderschutz Schweiz
Kinderschutz Schweiz hofft auf klare Regeln seitens der Erwachsenen. (Symbolbild) - pixabay

«Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf sichere digitale Räume, frei von Ausbeutung, Gewalt und Manipulation», betont Kinderschutz Schweiz in seiner Mitteilung. Die Verantwortung für den Schutz der Kinder dürfe nicht allein bei den Eltern liegen, findet die Stiftung.

Die Organisation ist der Ansicht, dass die grossen Plattformen ihre Verantwortung nicht vollständig wahrnähmen. Sie fordere deshalb wirksame gesetzliche Bestimmungen im Entwurf des Bundesgesetzes über Kommunikationsplattformen (KPlG).

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Kommentare

User #1700 (nicht angemeldet)

Kampagnen nützen rein gar nichts! entweder es wird rigoros überwacht oder verboten, oder ihr habt keine Chance irgend etwas zu steuern! In diesem Segment gibt es keine Grautöne, entweder es ist Schwarz oder weiss, alles ander bringt rein gar nichts! Könnt ihr einfach so glauben, oder lernt es erst selbst noch, mir egal.

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