Initiativen: Neun von zehn scheitern an der Urne

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Das letzte Wort hat das Volk. Bei Volksinitiativen lautet dieses in neun von zehn Fällen «Nein».

    Auch die Vollgeldinitiative gehört zu den 90 Prozent, die an der Urne scheitern.
    Auch die Vollgeldinitiative gehört zu den 90 Prozent, die an der Urne scheitern. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Volksinitiativen haben in der Schweiz nur eine kleine Erfolgsquote.
    • Auch die Vollgeldinitiative ist deutlich gescheitert.

    Von 460 lancierten Initiativen schafften es nur 22

    Rund 460 eidgenössische Volksinitiativen sind seit dem Jahr 1891 lanciert worden, 330 kamen zustande. Über 211 Initiativen wurde bisher abgestimmt. 189 davon scheiterten, die Vollgeldinitiative mitgerechnet.

    Neun von zehn Volksbegehren ergeht es wie der Vollgeldinitiative. Sie gehen an der Urne bachab. In der bald 130-jährigen Geschichte des Initiativrechts wurden erst 22 Initiativen angenommen, fast die Hälfte davon in den letzten 16 Jahren.

    Seit zum letzten Mal ein Volksbegehren beim Souverän Gnade fand, sind auch schon wieder vier Jahre vergangen. Im Mai 2014 hiessen Volk und Stände die Pädophileninitiative gut. Drei Monate zuvor hatten Bundesrat und Parlament mit dem Ja zur Masseneinwanderungsinitiative eine historische Schlappe erlitten.

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