Immer weniger Schweizer geben über 6000 Franken für Reisen aus
Immer weniger Schweizer geben für Ferien über 6000 Franken aus. Laut einer Studie unternahm aber ein Drittel drei oder mehr Reisen im letzten Jahr.

Das Wichtigste in Kürze
- Laut einer Studie geben immer weniger Schweizer über 6000 Franken für Ferien aus.
- Zudem steigt der Anteil jener, die in nähere Länder reisen.
- Auch die geopolitische Lage beeinflusst das Reiseverhalten.
Die Zahl der Schweizer, die Luxusbudgets für ihre Ferien zur Verfügung haben, wird kleiner. Der Anteil der Befragten, die mehr als 6000 Franken für Ferien ausgeben, ist von 19 auf 11,9 Prozent zurückgegangen. Dies geht aus einer Studie des Finanzdienstleisters Swiss Bankers hervor.
Dafür haben die Reisebudgets im mittleren Preissegment zugenommen, wie die Tochter der Hypothekarbank Lenzburg am Dienstagabend in einer Mitteilung schrieb.
Mit 41,9 Prozent gibt der grösste Anteil der rund 1000 Befragten jährlich zwischen 2000 und 4000 Franken für Reisen aus. Das sind deutlich mehr als im Vorjahr (36,1 Prozent).
Auch der Anteil der Personen mit einem Reisebudget von 4001 bis 6000 Franken ist gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Dies von 17,3 Prozent im Vorjahr auf 20,8 Prozent.

Ein Drittel der Befragten unternahm in den vergangenen zwölf Monaten drei oder mehr Reisen, wie es weiter hiess.
Ein Viertel will nicht in die USA reisen
Die Kriege in der Welt schlagen auf das Reiseverhalten der Schweizer durch. Mehr als die Hälfte meidet den Nahen Osten. Je rund ein Viertel will nicht nach Russland und in die Ukraine oder in die USA reisen.
Dafür fahren die Schweizer nicht mehr so weit weg: «Für 36,9 Prozent kommen südeuropäische Länder wie Italien, Spanien oder Griechenland heute eher infrage als noch vor zwei bis drei Jahren. An zweiter Stelle folgt die Schweiz mit 32,4 Prozent, gefolgt von Deutschland und Österreich», schrieb Swiss Bankers.

















