Bedenken bei Ägypten-Ferien: Das müssen Reisende wissen

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    Der Krieg im Nahen Osten verunsichert auch Reisende mit geplanten Ägypten-Ferien. Wie sicher Reisen dorthin sind, beantwortet Travelnews in 5 zentralen Fragen.

    Ägypten
    Der Krieg im Nahen Osten wirft bei Reisenden Fragen zur Sicherheit von Ferien in Ägypten auf. - Adobe Stock

    Seit den Angriffen von Israel und den USA auf den Iran befindet sich der Nahe Osten im Krieg. Die Eskalation in der Region verunsichert viele Reisende, die Ferien im arabischen Raum geplant haben. Darunter auch den einen oder anderen mit Ziel Ägypten, einem Nachbarland Israels.

    Ist eine Reise ans Rote Meer derzeit noch unbedenklich möglich, oder wäre eine Umbuchung ratsam? Travelnews beantwortet die fünf wichtigsten Fragen rund um Ägypten-Ferien.

    Wie ist die aktuelle Situation in Ägypten?

    Ägypten ist nicht vom Iran-Krieg betroffen. Die militärischen Aktionen im Konflikt konzentrieren sich auf Israel sowie mehrere Staaten der Golfregion. Häufig gegen Infrastruktur oder Standorte mit US-Militärpräsenz. Reiserisiko-Analysten von Safeture und Riskline geben für Ägypten Entwarnung:

    Derzeit gebe es keine Anzeichen dafür, dass der Konflikt Auswirkungen auf die Tourismusgebiete oder die wichtigsten internationalen Luftverkehrsknotenpunkte haben werde.

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    Hurghada und Marsa Alam, die beliebtesten Badeorte von Schweizern in Ägypten, sind Hunderte Kilometer von der israelischen Grenze entfernt.

    Was rät das EDA bei Reisen nach Ägypten?

    Das EDA hat für Ägypten – anders als für Israel und mehrere Staaten der Golfregion – Keine Reisewarnung ausgesprochen.

    In den offiziellen Reisehinweisen wird jedoch darauf hingewiesen, dass die weitere Entwicklung der Lage ungewiss sei. Und dass Einschränkungen im Reiseverkehr, etwa durch Luftraumschliessungen oder Flugannullierungen, nicht ausgeschlossen werden könnten.

    Ägypten
    Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) hat für Ägypten keine Reisewarnung ausgesprochen. (Archivbild) - depositphotos

    Reisenden wird empfohlen, die aktuelle Lage aufmerksam zu verfolgen und den Anweisungen der lokalen Behörden Folge zu leisten. Unverändert bleibt zudem die seit längerem geltende Empfehlung, auf Reisen in den Norden der Sinai-Halbinsel zu verzichten.

    Für den Süden der Halbinsel, wo sich auch der Ferienort Sharm El Sheikh befindet, rät das EDA weiterhin dazu, Ausflüge ausserhalb der Badeorte ausschliesslich in organisierten Gruppen und mit erfahrener lokaler Reiseleitung zu unternehmen. Diese Hinweise galten allerdings bereits lange vor der aktuellen Eskalation im Zusammenhang mit dem Iran-Konflikt.

    Wollen Reisende ihre Ägypten-Ferien stornieren oder umbuchen?

    Hier gibt es aus der Reisebranche unterschiedliche Signale. Einzelne Schweizer Reisebüros berichteten gegenüber Travelnews, dass bei Kundinnen und Kunden eine gewisse Unsicherheit rund um Ägypten-Ferien spürbar sei und nach alternativen Reisezielen gefragt werde.

    Warst du schon einmal in Ägypten?

    Der grösste Schweizer Reiseveranstalter Dertour Suisse beobachtet ebenfalls eine Zurückhaltung bei Neubuchungen sowie eine Verschiebung der Nachfrage Richtung Westen – etwa zu den Kanaren oder in die Karibik.

    Der Reisekonzern TUI hingegen erklärte gegenüber dem Branchenportal «FVW» (Abo), bislang keine direkten Auswirkungen auf das Buchungsverhalten festzustellen.

    Wie schätzen Schweizer Ägypten-Spezialisten die Situation ein?

    Für sie ist klar: Die Lage ist komplett unbedenklich. Auch bei ihnen gehen aber vermehrt Anfragen ein, ob eine Ägypten-Reise derzeit sicher sei. Zu Stornierungen oder Umbuchungen kommt es allerdings kaum. Reto Amin, Inhaber von Amin Travel, kann alle Ägypten-Reisenden beruhigen.

    «Es läuft im Land alles wie immer, ohne jegliche Einschränkungen», sagt er auf Anfrage. Auch Flugausfälle habe es bisher keine gegeben. Im Gegenteil: «Einige Fluggesellschaften nutzen den ägyptischen Luftraum derzeit sogar vermehrt als Ausweichroute, weil wichtige Flugkorridore in der Region gesperrt oder nur eingeschränkt nutzbar sind.»

    TUI Reisen
    Hurghada und Marsa Alam, die beliebtesten Badeorte von Schweizerinnen und Schweizern in Ägypten, sind Hunderte Kilometer von der israelischen Grenze entfernt. (Archivbild) - Adobe Stock

    Sein Fazit fällt entsprechend positiv aus: «Die Rückmeldungen unserer Kundinnen und Kunden, die kürzlich aus Ägypten zurückgekehrt sind oder sich aktuell dort aufhalten, sind durchwegs sehr gut.»

    Können Reisende ihre Ägypten-Ferien gratis stornieren?

    Nein. Bedenken aufgrund des Kriegs am Persischen Golf reichen nicht, um vom Reisevertrag zurückzutreten. Die Schweizer Reiseveranstalter halten sich hier stets an die Vorgaben des EDA.

    Dieses rät aktuell nicht von Reisen nach Ägypten ab. Für alle, die ihre Reise dennoch annullieren oder umbuchen möchten, gelten die regulären Annullationsbedingungen.

    Hinweis: Dieser Artikel wurde zuerst auf «Travelnews.ch» publiziert.

    Kommentare

    User #5373 (nicht angemeldet)

    Das Bild Hurghada Marsa Alam die beliebtesten ägyptischen Badeorte,das Foto zeigt aber einen Strand von Sharm el Sheikh 🤔😂

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