Im Wallis: Drei Tourengänger stürzen in Gletscherspalte

    Im Aletschgebiet im Wallis sind drei Skitourengänger in eine Gletscherspalte gestürzt. Zwei wurden verletzt, eine Bernerin (†28) starb an dem Sturz.

    Wallis
    Im Aletschgebiet im Wallis sind drei Skitourengänger abgestürzt. - sda - KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

    Das Wichtigste in Kürze

    • Im Aletschgebiet sind am Samstag drei Skitourengänger in eine Gletscherspalte gestürzt.
    • Zwei Personen wurden verletzt, eine davon schwer, die nun im Inselspital ist.
    • Eine 28-jährige Bernerin überlebte den rund 25 Meter tiefen Sturz nicht.

    Am Samstagvormittag stürzten im Aletschgebiet im Wallis drei Skitourengänger in eine Gletscherspalte. Eine Person kam dabei ums Leben. Zwei zogen sich Verletzungen zu, darunter ein Schwerverletzter. Der Unfall ereignete sich kurz vor 11:00 Uhr.

    Fünf Personen befanden sich auf einer Skitour im Aletschgebiet. Die Tourengänger bildeten dabei zwei Seilschaften aus einer Dreier- und Zweiergruppe. Die Tour war nicht von einem Bergführer begleitet.

    Im Wallis: 25 Meter tief in Gletscherspalte gefallen

    Oberhalb des «Ewigschneefelds» – 3’600 Meter über Meer – machten die beiden Seilschaften Halt, als die Schneedecke unter ihnen einbrach. Dabei stürzte die Zweiergruppe rund 25 Meter tief in eine Gletscherspalte.

    Ein Skitourengänger aus der Dreiergruppe fiel ebenfalls in die Spalte. Seine Begleiter konnten den Sturz noch auffangen.

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    Ein Helikopter der Air Zermatt im Wallis - die Bergrettung stand diesen Sommer im Dauereinsatz. - Keystone

    Die Einsatzkräfte der Air-Zermatt und der Bergrettung Goms konnten die Skitourengänger aus der Spalte bergen. Eine Person konnte dabei nur noch tot geborgen werden.

    Verletzte in Spital geflogen

    Ein Skitourengänger wurde in kritischem Zustand ins Inselspital Bern überflogen. Die Person, welche beim Sturz von den Kollegen aufgefangen worden war, wurde verletzt mit dem Helikopter ins Spital Interlaken eingeliefert.

    Bei der Verstorbenen handelt es sich um eine 28-jährige Bernerin mit Wohnsitz im Kanton Bern. Beim Schwerverletzten handelt es sich um einen 28-jährigen Berner und beim Verletzten um einen 27-jährigen Berner.

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