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Im Luzerner Finanzausgleich werden 195 Millionen Franken umverteilt

Keystone-SDA Regional
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Luzern,

Im Luzerner Finanzausgleich 2025 werden 195,4 Millionen Franken umverteilt. 6,1 Prozent mehr als im laufenden Jahr.

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Die zusätzliche Rente wird im Jahr der Einführung gemäss Prognosen rund 4,2 Milliarden Franken und 2030 knapp 5 Milliarden Franken kosten. (Symbolbild) - keystone

Im Luzerner Finanzausgleich werden 2025 insgesamt 195,4 Millionen Franken umverteilt. Dies sind beachtliche 6,1 Prozent mehr als im laufenden Jahr. Wie die Staatskanzlei am Mittwoch mitteilte, erhalten die ressourcenschwachen Gemeinden eine Summe von rund 130,5 Millionen Franken.

«Dies sei ein neuer Höchststand», hiess es in der Mitteilung. Während der Ressourcenausgleich dazu dient, die unterschiedliche Finanzkraft zwischen den Gemeinden zu mildern, wird durch den Lastenausgleich versucht, ungleiche Belastungen auszugleichen.

Lastenausgleich und seine Auswirkungen

Beispielsweise in Bereichen wie Bildung oder soziale Wohlfahrt kommt der Lastenausgleich zum Einsatz. Für das Jahr 2025 ist dieser Topf mit einer Summe von etwa 64,9 Millionen Franken gefüllt.

Werden nun beide Faktoren – der Ressourcen- und der Lastenausgleich – zusammengezählt, ergeben sich interessante Zahlen: Die Gemeinden Ebikon (plus zusätzlichen Gelder in Höhe von etwa 1,5 Millionen Franken) und Buchrain (plus rund eine Million Franken) profitieren am meisten.

Meggen und Luzern hingegen müssen Mehraufwendungen stemmen – jeweils circa eine Million Euro fallen hier an Mehrkosten an. Grund für das starke Wachstum des Finanzausgleichs ist die ungleiche Entwicklung der Steuererträge im Kanton Luzern.

Diese haben vor allem im Raum Luzern stark zugenommen. Damit besteht laut Regierungsrat die Gefahr, dass die reichen Gebergemeinden deutlich mehr in den Finanzausgleich zahlen müssen und die Nehmergemeinden von den Finanzausgleichszahlungen abhängig werden.

Der Finanzausgleich soll deswegen modifiziert werden.

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Kommentare

User #4255 (nicht angemeldet)

Sorry, seit wann rechnen die Luzerner mit Euro?

User #6153 (nicht angemeldet)

Das Schlimmste daran ist, dass die Nehmer- Kantone das Geld einfach bekommen, ohne nachweisen zu müssen, dass sie an der Verbesserung ihrer Situation im Kanton arbeiten. So können sie es für allen möglichen Unsinn ausgeben

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