Im Luzerner Finanzausgleich werden 195 Millionen Franken umverteilt
Im Luzerner Finanzausgleich 2025 werden 195,4 Millionen Franken umverteilt. 6,1 Prozent mehr als im laufenden Jahr.

Im Luzerner Finanzausgleich werden 2025 insgesamt 195,4 Millionen Franken umverteilt. Dies sind beachtliche 6,1 Prozent mehr als im laufenden Jahr. Wie die Staatskanzlei am Mittwoch mitteilte, erhalten die ressourcenschwachen Gemeinden eine Summe von rund 130,5 Millionen Franken.
«Dies sei ein neuer Höchststand», hiess es in der Mitteilung. Während der Ressourcenausgleich dazu dient, die unterschiedliche Finanzkraft zwischen den Gemeinden zu mildern, wird durch den Lastenausgleich versucht, ungleiche Belastungen auszugleichen.
Lastenausgleich und seine Auswirkungen
Beispielsweise in Bereichen wie Bildung oder soziale Wohlfahrt kommt der Lastenausgleich zum Einsatz. Für das Jahr 2025 ist dieser Topf mit einer Summe von etwa 64,9 Millionen Franken gefüllt.
Werden nun beide Faktoren – der Ressourcen- und der Lastenausgleich – zusammengezählt, ergeben sich interessante Zahlen: Die Gemeinden Ebikon (plus zusätzlichen Gelder in Höhe von etwa 1,5 Millionen Franken) und Buchrain (plus rund eine Million Franken) profitieren am meisten.
Meggen und Luzern hingegen müssen Mehraufwendungen stemmen – jeweils circa eine Million Euro fallen hier an Mehrkosten an. Grund für das starke Wachstum des Finanzausgleichs ist die ungleiche Entwicklung der Steuererträge im Kanton Luzern.
Diese haben vor allem im Raum Luzern stark zugenommen. Damit besteht laut Regierungsrat die Gefahr, dass die reichen Gebergemeinden deutlich mehr in den Finanzausgleich zahlen müssen und die Nehmergemeinden von den Finanzausgleichszahlungen abhängig werden.
Der Finanzausgleich soll deswegen modifiziert werden.