Deutscher Urlauber stirbt bei Sturz in Südtirol
Beim Wandern in Südtirol ist erneut ein deutscher Urlauber ums Leben gekommen – der zweite Todesfall mit einem Bundesbürger innerhalb weniger Stunden. Der Mann stürzte nach Angaben der italienischen Finanzwacht in den Dolomiten am 2810 Meter hohen Seekofel etwa 50 Meter in die Tiefe. Die Leiche wurde dann in einem Geröllfeld mit dem Hubschrauber geborgen. Zum Hergang machten die Behörden zunächst keine genaueren Angaben.

Das Unglück wurde nach Angaben der Behörden gegen 13.50 Uhr von mehreren anderen Wanderern beobachtet, die dann auch die Bergwacht informierten. Zum Alter und zur Herkunft des Mannes machte die Finanzwacht zunächst keine Angaben, weil dessen Familie noch nicht informiert worden sei.
Erst am Tag zuvor war ein anderer deutscher Wanderer auf einem Höhenweg im Altfasstal – ebenfalls in Südtirol – ums Leben gekommen. Der 57-Jährige stürzte 200 Meter in die Tiefe. Seine Frau verfolgte das Unglück aus nächster Nähe. Südtirol – Italiens nördlichste Region – gehört zu den beliebten Wandergebieten in den Alpen.










