Grossfusion im Raum Freiburg kommt nicht überall an

Keystone-SDA
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Bern,

Die Bevölkerung im Raum Freiburg steht nur teilweise hinter einer geplanten grossen Gemeindefusion. Nur drei von neun Gemeinden - darunter die Stadt Freiburg - legten am Sonntag ein grundsätzliches Ja in die Urne. Sechs Gemeinden sprachen sich dagegen aus.

Stadt Freiburg
Ein neues, zweisprachiges Logo wird von der Stadt Freiburg eingeführt, um dem Wunsch des Gemeindeparlaments gerecht zu werden. (Archivbild) - pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Die drei befürwortenden Gemeinden Freiburg (74,1 Prozent Ja), Marly (75,1 Prozent) und Belfaux (96,9 Prozent) kommen zusammen zwar auf über 49'000 Einwohner, erreichen aber das im Gesetz festgelegte Minimum von 50'000 nicht.

Im November wird sich die Konstituierende Versammlung mit dem Konsultativabstimmung vom Sonntag befassen.

Nein sagten am Sonntag die Agglomerationsgemeinden Avry (60,5 Prozent Nein), Corminboeuf (63,8 Prozent), Givisiez (66,5 Prozent), Granges-Paccot (85 Prozent), Matran 83,7 Prozent) sowie Villars-sur-Glâne (73,8 Prozent), welche als drittgrösste Gemeinde im Kanton 12'000 Einwohnerinnen und Einwohner zählt.

Das Verdikt vom Sonntag kommt nicht überraschend, bedeutet aber nicht zwingend das Ende des Projektes. Bei der Konsultativabstimmung ging es darum herauszufinden, welchen Perimeter Grossfreiburg dereinst umfassen könnte. Bis zur Umsetzung einer allfälligen Grossfusion braucht es weitere Volksabstimmungen.

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