Migros

    Grosser Umbau: Migros baut 150 Stellen am Standort Zürich ab

    Keystone-SDA
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    Zürich,

    Bei der Migros kommt es zu ersten Kündigungen. Wie am Freitag angekündigt, werden in Zürich 150 Stellen abgebaut.

    migros Wohlen AG
    Eine Frau liess in einem Migros in Wohlen AG Zutaten für ein ganzes Menü mitgehen. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Am Freitag wurde bereits bekannt, dass die Migros 150 Stellen abbauen wird.
    • Nun hat der Detailhandel-Riese offiziell informiert.

    Die neue Migros Supermarkt AG baut wie angekündigt erste Stellen ab. Am Dienstag hat die Leitung die Mitarbeitenden in einem Livestream über den Abbau von 150 Vollzeitstellen informiert, wie die Migros gleichentags bekannt gab. Dabei komme es zu Kündigungen.

    Den Stellenabbau bei der Supermarkt AG hatte die Migros nach entsprechenden Medienberichten schon am Freitag bestätigt. Vom Abbau betroffen sind laut Mitteilung Mitarbeitende am Migros-Hauptsitz am Limmatplatz in Zürich. Dort sind vor allem Verwaltungsstellen untergebracht, beispielsweise das Marketing oder der Einkauf.

    Migros will sich neu ausrichten

    Die Entlassenen würden bei der beruflichen Neuorientierung unterstützt, heisst es. Wie vergangene Woche bekannt wurde, hat die Migros im Hinblick auf bevorstehende Entlassungen per 1. Mai einen neuen Sozialplan in Kraft gesetzt. Im Zuge der Neuausrichtung werden im Unternehmen insgesamt rund 1500 Arbeitsplätze gestrichen.

    Die Geschäftsleitung der Supermarkt AG habe zusammen mit einem Projektteam aus allen Direktionen und externen Beratern – dabei handelt es sich laut Medienberichten um ein Team der Beratungsfirma McKinsey – die Organisationsstruktur neu gestaltet. Diese neue Struktur ist laut Mitteilung nun vom Verwaltungsrat der Supermarkt AG verabschiedet worden und wird per 1. Juli 2024 umgesetzt.

    Kaufen Sie gerne in der Migros ein?

    Ziel der Neuausrichtung seien «vereinfachte Prozesse, schlanke Strukturen und klare Rollen». Hintergrund ist, dass die Migros unter ihren neuen Chefs Mario Irminger (Chef des Migros-Genossenschafts-Bundes) und Peter Diethelm (Chef der Migros Supermarkt AG) sparen will.

    Im Zuge dessen will die Gesellschaft auch mehrere Fachmärkte verkaufen, darunter auch Melectronics. Wie die Migros in der aktuellen Medienmitteilung ebenfalls schreibt, komme es mit dem geplanten Verkauf von Melectronics zu «Veränderungen in rund 50 grösseren Supermarkt-Filialen der Migros». An diesen Standorten verkauft Melectronics künftig nur noch ein «Basissortiment an Elektronikartikeln», wie es heisst.

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    Kommentare

    User #3682 (nicht angemeldet)

    Die Migros ist für mich gestorben. Mit Entlassungen hat das nicht direkt damit etwas zu tun.

    User #3657 (nicht angemeldet)

    Eigentlich müsste die oberste Etage entlassen werden. Wenn sie die Migros nicht eigenständig führen können, sind sie doch eindeutig fehl am Platz.

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