Greyerzersee: Schutzinitiative vom Volk abgelehnt

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Fribourg,

Die Initiative zum Schutz des Greyerzersees scheitert an der Volksabstimmung.

Greyerzersee
Die Initiative zielte auf eine Änderung der Kantonsverfassung ab, damit der Greyerzersee und seine Umgebung als kantonales Naturerbe bewahrt und geschützt werden. (Archivbild) - Keystone

Der Schutz des Greyerzersees wird nicht in der Freiburger Kantonsverfassung verankert. Das Volk hat eine entsprechende Initiative mit 59,7 Prozent Nein-Stimmen abgelehnt. 58'292 Stimmende legten ein Nein in die Urne, 39'278 nahmen das Begehren an.

Die Stimmbeteiligung betrug 45,5 Prozent, wie der Kanton am Sonntag mitteilte. Der Greyerzersee wurde 1948 künstlich angelegt, um den Strombedarf des Kantons zu decken. Die Initianten wollten sicherstellen, dass er als Lebensraum und Naherholungsgebiet erhalten bleibt.

Aufschrei durch geplante Surfer-Welle

Aufgeschreckt wurden sie durch Pläne für eine künstliche Surfer-Welle auf dem See und den Bau eines Freizeitkomplexes am Ufer. Das Projekt liess sich nicht verwirklichen. Für die Gegner der Initiative zeigte der Fall, dass die bestehenden Schutzmechanismen funktionierten: Einen Verfassungsartikel brauche es nicht.

Ja sagte das Volk zum Kredit von 53 Millionen Franken für ein zusätzliches Gefängnisgebäude am Standort Bellechasse in Sugiez.

Zustimmung für neues Gefängnisgebäude

Der Neubau ersetzt das Zentralgefängnis in Freiburg, das 1893 eröffnet wurde und den Sicherheitsanforderungen nicht mehr entspricht. Die Vorlage wurde mit 67,8 Prozent Ja-Stimmen gutgeheissen.

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