Goldimport in Schweiz bleibt intransparent

    Keystone-SDA
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    Lausanne,

    Mit der Begründung, dass der Goldimport unter das Steuergeheimnis fällt, wurde der Einblick in die Daten zur Einfuhr des Edelmetalls verboten.

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    Im August wurden gut 2,7 Tonnen Gold im Wert von gegen 240 Millionen Franken in die USA ausgeführt. (Symbolbild) - keystone

    Die Zahlen der Goldimporte der Schweiz bleiben geheim. Das Bundesgericht hat am Mittwoch eine Beschwerde der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) abgewiesen. Diese wollte Transparenz über diesen Handel schaffen, bei dem die Schweiz eine Rolle als Drehscheibe spielt.

    Goldimporte fallen unter Steuergeheimnis

    Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hatte beim Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BZG) die Zahlen der Goldeinfuhren in die Schweiz für die Jahre 2014 bis 2017 angefordert. Sie war an den Daten von sieben Unternehmen, darunter zwei Banken, interessiert.

    Als das Amt seine Zustimmung erteilte, legten die Unternehmen Argor-Heraeus, Metalor Technologies, MKS und Valcambi beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde ein. Dieses gab ihrem Einspruch statt. Es war der Ansicht, dass die Zahlen zu den Goldimporten unter das Steuergeheimnis fielen, da sie auch zur Berechnung der Mehrwertsteuer verwendet wurden.

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