Gewitter und Regen beenden die Hitzewelle vorerst
Ab Sonntag bringen Gewitter und Regen eine Pause von der Hitze. Die ausgetrockneten Böden werden sich davon aber kaum erholen.

Nach wochenlanger Gluthitze zeichnet sich ein Wetterwechsel ab. Wie das «SRF» berichtet, streift am kommenden Sonntag eine Störung aus dem Norden die Schweiz.
Diese bringt kühlere und feuchte Luft sowie eine erhöhte Gewitterneigung mit sich. Laut der Meteorologin Anja Brun von «SRF Meteo» ist kein flächendeckender Regen zu erwarten, sondern lokale Regengüsse und kräftige Gewitter.
In den Bergen kann es von Samstag bis Mittwoch täglich stellenweise zu Schauern kommen. Im Flachland steigen die Chancen auf Regen laut «SRF» vor allem am Sonntag und Montag.
Trotz Gewitter: Trockenheit bleibt grosses Problem
Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) hält fest, dass kurzzeitige Niederschläge die Lage nur vorübergehend verbessern.
Grundwasser und tiefe Bodenschichten benötigten deutlich länger zur Regeneration.
Für eine nachhaltige Entspannung brauche es laut dem BAFU länger anhaltende und grossflächige Niederschläge. Lokale Gewitter reichen dafür bei Weitem nicht aus.
Rekordtiefe Wasserstände in vielen Flüssen
Das BAFU weist darauf hin, dass auf der Alpennordseite die Mehrzahl der Flüsse von Niedrigwasser betroffen ist.
An vielen Stationen seien Pegelstände gemessen worden, wie sie nur alle 30 bis 100 Jahre oder noch seltener aufträten.

Ersten Auswertungen zufolge zählt der Frühling 2026 zu den trockensten Jahreszeiten seit Messbeginn. Das gilt laut «MeteoSchweiz» auch für die erste Sommerhälfte des laufenden Jahres.
Temperaturen kehren in den Normbereich zurück
Laut «SRF»-Meteorologin Anja Brun scheint sich eine längere Pause von extremen Hitzetagen abzuzeichnen.
Die Modelle zeigten ab Sonntag bis Ende nächster Woche Höchstwerte zwischen 23 und 26 Grad.
Damit kehren die Temperaturen in den für August üblichen Normbereich zurück, wie das «SRF» berichtet.












