Gewitter

    Gewitter führen im Grossraum Luzern zu Überschwemmungen

    Am Donnerstag sind heftige Regenfälle in Luzern heruntergeprasselt. Beim Verkehrshaus kam es zu einer Überschwemmung. Ein Mann versuchte es mit Schwimmen.

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    Starker Regen führte zu Überschwemmungen in Luzern. - Nau.ch-Leserreporter

    Das Wichtigste in Kürze

    • Starke Regenfälle haben in Luzern zu Überschwemmungen geführt.
    • Beim Verkehrshaus steckten mehrere Autos in den Wassermassen fest.
    • Bilder und Videos auf Social-Media-Kanälen zeigen das Ausmass der Überschwemmung.
    • Insgesamt gingen bei den Einsatzzentralen 620 Notrufe ein.

    Heftige Gewitter mit starken Regenfällen haben am Donnerstag in der Region Luzern zu Überschwemmungen geführt. Vielerorts kam es zu überfluteten Strassen und überschwemmten Kellern.

    Betroffen waren Luzern, Emmen, Buchrain, Rain und Gebiete in Neuenkirch. Zahlreiche Feuerwehren waren im Einsatz.

    Über 800 Feuerwehrmitarbeiter im Einsatz

    Insgesamt gingen bei den Einsatzzentralen zwischen Mittwoch 16.30 Uhr und Donnerstag 05.15 Uhr 620 Notrufe ein.

    Die Feuerwehr rückte dabei 27 Mal aus und war mit über 800 Einsatzkräften vor Ort. Betroffen war auch die Autobahn A4 bei Buchrain, welche überschwemmt wurde.

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    In den sozialen Medien kursierten Bilder, die das Ausmass des Unwetters zeigten. Der öffentliche Verkehr stand teilweise still. Autos standen bis zur Stossstange im Wasser.

    In Luzern war auch das Verkehrshaus der Schweiz betroffen. Riesige Wassermassen legten den Verkehr vor dem grössten Schweizer Museum lahm.

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    Unklar ist, ob es im Museum zu Schäden gekommen ist. Ein Video zeigt, wie Fahrgäste sich in einem Postauto beim Verkehrshaus vor dem Wasser im Bus drin in Sicherheit bringen.

    Ein Mann hüpfte gar kurzerhand ins Nass und versuchte es mit Schwimmen.

    Auch der Bahnverkehr zwischen Luzern und Lenzburg war beeinträchtigt. Im Bahnhof Sempach-Neuenkirch war er unterbrochen, auch am späteren Abend noch.

    520 Notrufe

    Der Luzerner Feuerwehrinspektor Vinzenz Graf sagte auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA, zwischen 16.30 und 21.20 Uhr seien 520 Notrufe eingegangen.

    25 Feuerwehren seien im Einsatz gestanden. Neun Strassen hätten gesperrt werden müssen.

    unwetter luzern
    Autos und ein Postauto stecken im Wasser beim Verkehrshaus in Luzern. - Twitter/@StefanKuster

    Es habe grosse Regenmengen gegeben, führte Graf aus: Im Entlebuch 81 Millimeter, in Malters 60, in Luzern 56 und in Hochdorf 55 Millimeter. Es sei zu diversen kleinen Erdrutschen und Murgängen gekommen. Im Würzenbachquartier in der Stadt Luzern seien die Strassen einen halben Meter unter Wasser gestanden. Am späteren Abend habe sich die allgemeine Lage dann beruhigt.

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