SUVs weiter auf dem Vormarsch - der Kombi wird verdrängt

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Zürich,

Der Siegeszug der SUVs geht weiter. Auch 2025 war mehr als jedes zweite neu in der Schweiz zugelassene Auto ein solches Fahrzeug.

Mehr als die Hälfte der neuzugelassenen Autos sind SUV (Symbolbild)
Mehr als die Hälfte der neuzugelassenen Autos sind SUV (Symbolbild) - KEYSTONE/URS FLUEELER

Vergangenes Jahr waren 58 Prozent der neu in der Schweiz zugelassenen Autos sogenannte Sport Utility Vehicles (SUVs), wie das Vergleichsportal Comparis am Dienstag in seinem «SUV-Report» schreibt. Im Vorjahr habe der Anteil bei 56 Prozent gelegen, 2015 erst bei 28 Prozent.

An der Spitze der Statistik standen im letzten Jahr die SUV-Modelle der VW-Tochter Skoda. Die Fahrzeuge mit Namen wie Elroq, Kodiaq oder Enyaq machten laut Comparis gut 11 Prozent aller SUV-Neuzulassungen in der Schweiz aus. Dies entspreche einem satten Plus von 29 Prozent.

Skoda stehe sinnbildlich für eine neue Ära: Während früher der Kombi Octavia das Rückgrat der Marke bildete, seien es heute die SUV-Modelle, so Comparis. Zwei von drei verkauften Skodas seien inzwischen SUVs, nur gut jeder zehnte ein Octavia.

Skoda hat im letzten Jahr BMW vom Spitzenplatz verdrängt. Die Bayern kommen im Schweizer SUV-Markt nun auf einen Anteil von gut 9 Prozent. Auf dem dritten Platz landete VW mit knapp 8 Prozent.

Federn lassen musste hingegen Tesla. Der Musk-Konzern verkaufte hierzulande ein Viertel weniger SUVs und schafft es damit gerade einmal auf den zehnten Platz in der Rangliste.

Ein Viertel aller neu zugelassenen SUV war 2025 elektrisch, so Comparis weiter. 2020 seien es erst 9 Prozent gewesen. Allerdings habe der Anteil zuletzt stagniert.

Die von «Auto Schweiz» veröffentlichte Importstatistik unterscheidet nicht zwischen SUV und Nicht-SUV. Comparis hat daher für die Untersuchung eine eigene Einteilung vorgenommen, basierend unter anderem auf ausländische Kategorisierungen und bestimmten Merkmalen (grosse Bodenfreiheit etc.).

Kommentare

User #2186 (nicht angemeldet)

Dieser Trend hört erst auf, wenn das Auto nicht mehr das Prestigeobjekt des kleinen Mannes ist, das seinen mikrigen Status auf der Arbeit und im Verein mit ein paar cm mehr Höhe und Breite verbessern will. Small is beautiful - and more intelligent!

User #1420 (nicht angemeldet)

Ganz ehrlich soll doch jeder fahren was er will. Wenn es um die Ökologische Aspekte geht dann geht lieber zu Fuss das kostet nur ein Paar Schuhe 😆👍 Aber im Ernst auch diese E Fahrzeuge sind total übertrieben alle sehr schwer und immer breiter. Sorry die Strassen werden nicht breiter und Parkplätze auch kaum. Wenn man in Zukunft wie ein LKW Fahrer Zentimeter genau auf der Fahrspur fahren muss, dann viel Spass. Das Problem liegt langsam an der Fahrzeug Breite

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