Gewitter

    Gaudenz Flury: «Gewitter sind wie Popcorn in der Pfanne»

    Keystone-SDA
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    Zürich,

    Laut SRF-Meteorologe Gaudenz Flury lassen sich Gewitter nur schwer präzise vorhersagen. Sie seien wie Popcorn-Körner in einer Pfanne.

    Gaudenz Flury
    SRF-Meteorologe Gaudenz Flury. - Screenshot

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Bedingungen für die Entstehung von Gewittern lassen sich laut Gaudenz Flury erkennen.
    • Wo es dann tatsächlich zu einem Gewitter komme, sei deutlich schwieriger vorherzusagen.
    • Ein entstandenes Gewitter könne zudem die Bedingungen andernorts verändern.

    Nach der langen Hitze und Trockenheit warten viele Menschen in der Schweiz sehnsüchtig auf Regen. Doch gerade Gewitter lassen sich laut SRF-Meteorologe Gaudenz Flury nur schwer präzise vorhersagen.

    Eine Regenwahrscheinlichkeit von 60 oder 70 Prozent bedeute nicht, dass es an einem bestimmten Ort tatsächlich regne. Das sagte Flury in einem Interview mit der «Schweiz am Wochenende».

    «Wissen nicht genau, welches Korn zu welchem Zeitpunkt hochgeht»

    Gewitter seien «wie Popcorn in der Pfanne». Zwar liessen sich die Bedingungen für ihre Entstehung erkennen. «Aber Sie wissen nicht genau, welches Korn zu welchem Zeitpunkt hochgeht», sagte Flury in dem am Samstag publizierten Gespräch.

    Hast du Mühe mit dem Hitze-Sommer 2026?

    Ein entstandenes Gewitter könne zudem die Bedingungen andernorts verändern. Besser abschätzen lasse sich inzwischen hingegen das Gefahrenpotenzial durch starke Böen, kräftigen Regen oder Hagel.

    Der diesjährige Hitzesommer übertreffe den sogenannten Jahrhundertsommer 2003 laut Flury in den meisten Bereichen. Auf der Alpennordseite habe es praktisch überall neue Rekorde gegeben, in Basel etwa mit 39,7 Grad. Auch bei Hitzetagen, Tropennächten, Trockenheit und Seepegeln liege 2026 vielerorts vor 2003.

    Flury rechnet mit noch extremeren Sommern

    «Das Verrückte ist, dass wir nur 23 Jahre nach dem sogenannten Jahrhundertsommer schon wieder darüber diskutieren müssen, ob dieser Sommer noch extremer ist», sagte neue neue SRF-Meteo-Chef weiter. Mit Blick auf die Erkenntnisse der Klimawissenschaft seien weitere extreme Sommer laut Flury fast sicher.

    Wahrscheinlich werde es auch Jahre mit noch extremeren geben. Das bedeute aber nicht, dass künftig jeder Sommer derart heiss werde.

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    Kommentare

    User #3926 (nicht angemeldet)

    Eigentlich brauchen wir keine, vorallem unbrauchbare, Wettervorhersagen! Wenn die Sonne scheint ist es hell und zurzeit heiss und wenn es schifft sehen wir es auch so!

    User #2887 (nicht angemeldet)

    In einer woche jammern alle das es regnet... Dem menschen kann man es eh nicht recht machen.

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