Der WWF und Pro Natura Graubünden haben ein Projekt lanciert, bei dem Freiwillige den Landwirten beim Herdenschutz helfen sollen.
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Ein Herdenschutzhund bewacht eine Schafherde. Der Herdenschutz sei in einzelnen Fällen ungenügend gewesen. (Symbolbild) - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Pro Natura Graubünden und der WWF haben das Projekt «Pasturs Voluntaris» lanciert.
  • Bei diesem sollen Landwirte beim Herdenschutz von Freiwilligen unterstützt werden.

Pro Natura Graubünden und der WWF haben das Projekt «Pasturs Voluntaris» ins Leben gerufen. Bei diesem sollen Freiwillige die Landwirte beim Herdenschutz unterstützen, wie die «südostschweiz» berichtet. Nun werden noch Teilnehmer für das Projekt gesucht, heisst es in einer Mitteilung.

Die freiwilligen Hirten werden dann in einem zweitägigen Crashkurs ausgebildet. Dabei sollen die Freiwilligen den Umgang mit Herden beigebracht bekommen. Dazu zählt, wolfssichere Zäune aufzustellen und die Tiere in den Nachtpferch zu bringen.

Das Projekt sei derzeit noch in der Aufbauphase und 2021 noch das Pilotjahr, heisst es in der Mitteilung weiter. In diesem Jahr sollen in erster Linie Betriebe in der Surselva unterstützt werden. Das Ziel ist es aber, das Projekt in den nächsten Jahren auszuweiten.

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