Rund 100 Menschen demonstrierten in Luzern gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Dahinter steckte der feministische Streik Luzern.
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Der ehemalige Eingang des alten Bahnhofes von Luzern. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • In Luzern wurde gegen Femizide an Frauen und Mädchen demonstriert.
  • Allein in der laufenden Woche seien in der Schweiz vier Femizide verübt worden.

Gegen Morde an Frauen und Mädchen – Femizide – haben am Donnerstagabend in Luzern rund 100 Personen protestiert. Sie zündeten auf dem Bahnhofplatz Kerzen an und brachten ihren Unmut mit Reden, Musik sowie einer Schweige- und einer Schreiminute zum Ausdruck.

Auf die strukturelle Gewalt an Frauen, Lesben, Inter, Non binären, Trans und Agender Personen (FLINTA) aufmerksam zu machen, war das Ziel der Kundgebung, wie die Organisatorinnen von Ni una menos, Teil des feministischen Streiks Luzern, in einer Mitteilung schrieben.

Allein diese Woche vier Femizide

Allein in der laufenden Woche seien in der Schweiz vier Femizide verübt worden.

Die Veranstalterinnen schätzten die Zahl der an der Kundgebung vor dem Luzerner Bahnhof Beteiligten auf 100, die Luzerner Kantonspolizei auf 80 bis 100, wie ein Sprecher auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte. Es habe keine Zwischenfälle gegeben.

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