Fastenaktion erreicht 2025 insgesamt 5,4 Millionen Menschen
Die Entwicklungsorganisation Fastenaktion hat 2025 mit ihren Projekten und Programmen weltweit rund 5,4 Millionen Menschen erreicht. Finanziell schloss sie das Jahr erstmals seit 2022 wieder mit einem Ertragsüberschuss ab, wie die Organisation am Donnerstag mitteilte.

Bei einem Aufwand von 21,6 Millionen Franken erzielte Fastenaktion einen Überschuss von rund 653'000 Franken, wie aus der Betriebsrechnung hervorgeht.
Die Organisation führt die finanzielle «Stabilisierung» auf höhere Beiträge von Stiftungen, Kantonen und Gemeinden sowie auf zweckgebundene Spenden zurück. Dank des positiven Ergebnisses kann sie ihre Investitionen in Projekte erhöhen. 2025 flossen rund 18 Millionen Franken beziehungsweise 85 Prozent der Gesamtausgaben direkt in die Projektarbeit.
Mit ihren Aktivitäten erreichte die Fastenaktion direkt rund 508'000 Menschen. 60 Prozent davon waren Frauen. Weitere 2,4 Millionen Menschen konnten ihre Lebenssituation indirekt verbessern, hiess es im Jahresbericht. Zudem leistete die Organisation mit Sitz in Luzern humanitäre Hilfe in Notsituationen in Burkina Faso, Haiti und auf den Philippinen.
Die Fastenaktion, früher Fastenopfer, unterstützt laut eigenen Angaben in zwölf Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas benachteiligte Menschen bei der Verwirklichung ihres Rechts auf Nahrung. Finanziert wird ihre Arbeit durch private Spenden, Stiftungen, kirchliche Organisationen, Gemeinden, Kantone, Firmen sowie die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA).






