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ETH Zürich plant Evakuierung wegen Entsorgung einer Chemikalie

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Zürich,

Die ETH Zürich hat für Sonntag, 7. Juni eine vorsorgliche Evakuierung im unmittelbaren Umfeld der Hochschule geplant. Grund dafür ist die Entsorgung einer potenziell gefährlichen chemischen Substanz.

Wegen der Entsorgung einer potenziell gefährlichen Chemikalie findet am 7. Juni bei der ETH eine Teilevakuation statt. (Archivbild)
Wegen der Entsorgung einer potenziell gefährlichen Chemikalie findet am 7. Juni bei der ETH eine Teilevakuation statt. (Archivbild) - KEYSTONE/CLAUDIO THOMA

Die ETH hatte die Kantonspolizei um Unterstützung bei der Entsorgung einer chemischen Substanz aus einem früheren Forschungsbestand ersucht. Wie die Kantonspolizei am Donnerstag mitteilte, handelt es sich um Chlortrifluorid in einer Gasflasche. Diese war bislang in einem zugangsbeschränkten Labor der ETH Zürich gelagert.

Für die Verladung und den Abtransport der Chemikalie sind vorsorglich Sicherheitsmassnahmen geplant. Dazu gehörten eine zeitlich begrenzte Evakuation im unmittelbaren Umfeld der ETH sowie temporäre Strassensperrungen. Betroffene Anwohner werden direkt informiert. Evakuiert wird das Gebiet zwischen Tannenstrasse und Weinbergfussweg.

Die Chemikalie wird durch eine deutsche Spezialfirma entsorgt, wie die Kantonspolizei auf Anfrage sagte.

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