Reitschule

«Ein Unort»: Bern will Platz bei Reitschule möglichst rasch sanieren

Karin Aebischer
Karin Aebischer

Bern,

Bern will die Umgestaltung der Schützenmatte vorziehen. Der Platz bei der Reitschule ist wegen Übergriffen und Ausschreitungen für viele ein gefährlicher Ort.

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Besser früher als später soll die Schützenmatte bei der Reitschule in der Stadt Bern saniert werden. (Archivbild) - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Auf der Schützenmatte vor dem Kulturzentrum Reithalle kommt es immer wieder zu Gewalt.
  • Um dieser Einhalt zu gebieten, will die Stadt Bern die Sanierung des Platzes vorziehen.
  • Die Eröffnung einer Gelateria habe bereits Wirkung gezeigt.

Den versprayten Platz nahe dem Bahnhof kennen alle, die regelmässig mit dem Zug von der Deutschschweiz nach Bern fahren.

Die Schützenmatte ist vielen aber auch wegen Gewalt, Drogen und Ausschreitungen ein Begriff. Immer wieder kommt es auf dem Vorplatz des Kulturzentrums Reithalle zu Übergriffen.

Nun will die Stadt Bern früher als eigentlich geplant reagieren – und den Platz sanieren. Geplant sind Restaurants, Bäume, Eventräume und eine bessere Beleuchtung. «Wir wollen mit der Neugestaltung der Schütz nicht mehr länger warten», sagt der Stadtberner Gemeinderat Matthias Aebischer (SP) gegenüber SRF.

Denn die Situation vor Ort sei nicht gut.

Gelateria belebt Vorplatz der Reitschule

Für Entlastung hatte diesen Sommer die Eröffnung einer Gelateria auf dem Vorplatz der Reithalle gesorgt. Das Kulturzentrum eröffnete diese, um den Ort zu beleben.

Und es hat mehr soziale Kontrolle gebracht und damit Wirkung gezeigt. Dies erklärt David Böhner, Reitschul-Aktivist und Stadtrat (Alternative Linke) gegenüber SRF. Dies, weil der Vorplatz nicht einfach brach gelegen sei.

Auch Böhner begrüsst den angestrebten strafferen Zeitplan. «Derzeit ist die Schützenmatte trotz grossen Anstrengungen zur Belebung ein Unort», sagt er dem Sender.

Meidest du die Schützenmatte in Bern?

Die Gewalt verscheucht denn auch das jugendliche Publikum. Viele wagen sich wegen der Belästigungen nicht mehr auf die Schützenmatte oder den Reitschul-Vorplatz. «Die Situation hat sich zwar etwas beruhigt. Aber draussen ist die Reitschule nicht mehr der Treffpunkt der Jugend wie früher», wird Böhner zitiert.

Ziel ist es gemäss Matthias Aebischer, den neugestalteten Platz vor 2029 zu eröffnen. Ursprünglich wollte man mit der Sanierung warten, bis der Umbau des Bahnhofs abgeschlossen ist. Doch damit wäre das Projekt Schützenmatte nicht vor 2031 fertig.

Wie hoch die Kosten sind, ist noch unklar.

Kommentare

User #3709 (nicht angemeldet)

Das ist eigentlich aus dem Fenster hinausgeworfenes Steuergeld! Das eigentliche Problem, der Magnet für Drogendealer-und Konsumenten, gewaltbereite Extremisten ist nämlich die Reitschule und nicht ihr Vorplatz! Eine Sanierung würde im Vorfeld Schliessung und Abriss der Schule bedingen! Sonst würde der sanierte Vorplatz im Handumdrehen wieder so wie vorher aussehen!

User #2458 (nicht angemeldet)

mit welchem Geld will das Armenhaus Bern den diesen Schandfleck sanieren. Die sollen mal einen Businessplan zeigen was dann aus dieser Dreckecke werden soll.

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