Ehepaar Moretti versendet Brief an Mitarbeitende
Das Ehepaar Moretti hat einen Brief an seine Angestellten verschickt. Eine Spur von Rechtfertigung unterstreicht die Zeilen auf zwei A4-Seiten.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Besitzer der Bar «Le Constellation» haben einen Brief geschrieben.
- Darin weisen sie die Vorwürfe von Opferanwälten und ihre Mitarbeitenden zurück.
- Weiter heisst es: «Wir trauern auch um diejenigen, die nicht mehr hier sind.»
Das Ehepaar Moretti hat sich nach der Brand-Tragödie in Crans-Montana VS mit einem Brief an seine Angestellten gewendet.
Darin werden die Vorwürfe der Vernachlässigung vehement zurückgewiesen. Man habe sich nun dazu entschlossen, das Schweigen zu brechen, heisst es im Brief, der «Franceinfo» vorliegt.
Zwei Seiten lang ist er, unterzeichnet mit «Jessica und Jacques». Man sei «aufgrund der laufenden Ermittlungen gezwungen» gewesen, zu schweigen. «Dieses Schweigen war unendlich schwer und schmerzhaft», schreibt das Ehepaar.
Die Morettis gedenken auch den verstorbenen Mitarbeitenden ihrer Bar. «Wir trauern auch um diejenigen, die nicht mehr hier sind.»
Die Anschuldigungen der zahlreichen Opferanwälte und Angehörigen weist das Paar zurück.
«Schwere Lügen»
Weiter scheint das Ehepaar von den Medien verbittert. Diese würden «ausrasten und manchmal schwere Lügen ohne jegliche Zurückhaltung verbreiten».
«Eine der abscheulichsten war die sofortige Flucht vom Tatort mit dem Geld unter den Armen, während wir dort waren, dem Chaos gegenüberstanden, verängstigt von diesen Kriegsszenen in jener schrecklichen Nacht», heisst es weiter.
«Ihr wart unsere Schützlinge und seid es immer noch», betonen die Morettis. «Keine Sekunde hätten wir uns eine solche Tragödie vorstellen können.»
Wurden die Löhne überwiesen?
Schliesslich nehmen die beiden auch den Vorwurf der Mitarbeitenden zur Kenntnis, dass diese kein Gehalt mehr erhalten hätten. «Die Gehälter wurden am 6. Januar überwiesen», heisst es im Brief.
Allerdings habe man die privaten und geschäftlichen Konten der Morettis gesperrt. «Falls nötig, können Sie unsere Anwälte kontaktieren, die ihre Anfrage an uns weiterleiten», so die Barbesitzer.
Abschliessend heisst es: «Wir werden euch nicht im Stich lassen. Wir sind an dieses gleiche Schicksal gebunden und werden alles tun, um euch zu unterstützen.»
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