An immer mehr Orten der Schweiz werden leere Wohnungen knapp
An immer mehr Orten in der Schweiz gibt es nur noch relativ wenige freie Wohnungen.

Was bisher vor allem in Städten und touristischen Regionen der Fall war, lässt sich an immer mehr Orten feststellen. Der Bund will den gemeinnützigen Wohnungsbau weiterhin fördern.
Zwischen 2020 und 2025 sank die Leerwohnungsziffer gesamtschweizerisch von 1,72 auf 1 Prozent, wie das Bundesamt für Wohnungswesen am Donnerstag mitteilte. Das entspricht einem Rückgang von rund 42 Prozent. Eine rasche Änderung sei nicht zu erwarten. Nach wie vor hinke die Bautätigkeit der Nachfrage hinterher.
Der Bundesrat beantragte dem Parlament 2025 zunächst eine Aufstockung des Fonds für gemeinnützigen Wohnungsbau in den Jahren 2030 bis 2034 um 150 Millionen Franken. Er gewährt Darlehen für Neubauten, Erneuerungen und den Kauf von Liegenschaften.
Weiterführen will der Bundesrat auch das Bürgschaftsinstrument für die Wohnraumförderung. Indem der Bund für Anleihen der Emissionszentrale für gemeinnützige Wohnbauträger bürgt, kann er für tiefere Mieten sorgen.






