Die Wahlen im Kanton Bern waren auch Frauenwahlen

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Die Wahlen im Kanton Bern vom vergangenen Wochenende waren auch Frauenwahlen. Der Frauenanteil im Kantonsparlament stieg weiter an und die Bestgewählten waren allesamt Frauen – sowohl in der Regierung als auch im Parlament. Obenaus schwangen vor allem Kandidatinnen von SP und SVP.

    Grosser Rat Bern Wahlen
    Der Frauenanteil im Berner Kantonsparlament stieg am vergangenen Wochenende weiter an. - keystone

    Der Frauenanteil im Berner Kantonsparlament beträgt neu 46,3 Prozent. In der abgelaufenen Legislatur lag er noch bei 39,4 Prozent. Nach einem Dämpfer bei den Wahlen 2010 ist dieser Anteil kontinuierlich gestiegen.

    In der Regierung bleibt er unverändert: Drei von sieben Mitgliedern sind Frauen. Bei dieser Wahl schwangen mit Astrid Bärtschi (Mitte) und Evi Allemann (SP) zwei Bisherige obenaus.

    Frauenanteil
    Am Sonntag entschied der Kanton Bern über seine politische Zukunft. - keystone

    Im Parlament war in fünf von neun Wahlkreisen eine Frau die bestgewählte Person. Die über den gesamten Kanton hinweg bestgewählten Personen waren allesamt Frauen: Die Stadtbernerin Valentina Achermann (SP) belegte den ersten Platz ganz knapp vor Tanja Bauer (SP) aus Köniz. Platz drei ging an die Seeländerin Nadja Günthör (SVP).

    Die Partei mit dem höchsten Frauenanteil im Grossen Rat ist neu die EVP mit 100 Prozent. Dahinter folgt die SP mit 69,4 Prozent Frauen. Bei den Grünen beträgt der Frauenanteil 58,8 Prozent, bei der GLP 40 Prozent.

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    Bei der FDP sind es 38,9 Prozent, bei der Mitte 33,3 Prozent. Auf dem zweitletzten Rang liegt mit der SVP und 29,4 Prozent die stärkste Partei des Parlaments. Das Schlusslicht ist die EDU mit 25 Prozent.

    Was die Wahl von Frauen anbelangt, sticht insbesondere der Wahlkreis Bern heraus. Drei Viertel der gewählten Personen sind Frauen. Mit David Stampfli (SP) folgt der bestgewählte Mann erst auf Platz 25.

    Kommentare

    User #362 (nicht angemeldet)

    Es gibt Superfrauen und Supermänner. Dieser HYPE geht mir leider so auf die Nerven!

    User #2468 (nicht angemeldet)

    Es braucht nicht Frauen , sondern fähige Leute und dabei spielt das Geschlecht keine Rolle. Mag auch das über Frauenquote, nicht hören. Weil das gilt immer nur für bessere Jobs. Habe noch nie von einer Beschwerde gehört, dass es z.B.zu wenig Strassenwischerinnen gibt.

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