Die Nationalbank belässt den Leitzins unverändert

Redaktion
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Bern,

Die Nationalbank belässt den SNB-Leitzins unverändert bei null Prozent.

Martin Schlegel
Der Chef der Schweizerischen Nationalbank Martin Schlegel. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die SNB belässt den Leitzins unverändert bei null Prozent.
  • Schon beim letzten Entscheid Mitte März hatte die SNB keine Anpassung vorgenommen.
  • Die Bereitschaft der SNB, am Devisenmarkt zu intervenieren, sei weiterhin erhöht.

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) belässt den Leitzins bei 0,00 Prozent. Die Bereitschaft der SNB, am Devisenmarkt zu intervenieren, sei weiterhin erhöht, teilte die SNB am Donnerstag im Rahmen der vierteljährlichen geldpolitischen Lagebeurteilung mit.

Schon beim letzten Entscheid Mitte März hatte die SNB keine Anpassung vorgenommen.

Die Schweizer Wirtschaft zeigt sich trotz unsicherer Weltlage stabil. Der Franken ist stark, der Arbeitsmarkt funktioniert gut und die Inflation bleibt tief. Gleichzeitig bremsen globale Unsicherheiten Investitionen und Wachstum.

Ölpreise treiben die Inflation an

Im Mai lag die Teuerungsrate bei 0,6 Prozent. Das liegt innerhalb des Zielbands der SNB, das zwischen 0 und 2 Prozent liegt. Die Nationalbank gilt ihr Ziel damit als erfüllt.

Die SNB erklärt in einer Medienmitteilung den Anstieg der Teuerung vor allem mit höheren Ölpreisen. Andere Waren und Dienstleistungen hätten kaum dazu beigetragen. Der Preisdruck kommt also hauptsächlich von einem einzigen Faktor.

Findest du es gut, dass der SNB-Leitzins bei null Prozent bleibt?

Die Nationalbank rechnet damit, dass die Inflation in den nächsten Quartalen leicht ansteigen wird. In der ersten Hälfte des kommenden Jahres soll sie dann wieder etwas sinken. Die SNB geht also nicht von einer dauerhaften Preissteigerung aus.

Die Lage am Arbeitsmarkt und der stabile Franken geben der SNB Spielraum, abzuwarten. Eine Zinserhöhung oder Zinssenkung drängt sich laut der Nationalbank derzeit nicht auf.

Kommentare

User #3649 (nicht angemeldet)

Ich habe gedacht, dass die nach den Steuererhöhungen uns den Rest geben und den Inlandkonsum noch mehr abwürgen.

User #2432 (nicht angemeldet)

Schön... nicht das unsere PKs noch zinsen bezahlen müssen wenn sie uns mit unserem Geld abzocken.

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