Stadtberner Wohnangebot soll mehr Mittel erhalten

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Bern,

Die Berner Stadtregierung hat Leistungsverträge und Kredite für verschiedene soziale Institutionen genehmigt. Er will unter anderem die Sicherheit in den Wohnangeboten des unter Druck geratenen Vereins Wohnenbern verbessern.

Der Berner Gemeinderat hat Leistungsverträge für unterschiedliche soziale Institutionen genehmigt, unter anderem im Bereich des betreuten Wohnens. (Symbolbild)
Der Berner Gemeinderat hat Leistungsverträge für unterschiedliche soziale Institutionen genehmigt, unter anderem im Bereich des betreuten Wohnens. (Symbolbild) - Keystone/PETER KLAUNZER

Zusätzliche Mittel sind nötig, weil es in zwei Liegenschaften des Wohnangebots an der Weissensteinstrasse Probleme gibt. Der Gemeinderat hat dem Stadtrat deshalb für 2026 einen Nachkredit von 541'936 Franken und für 2027 einen Verpflichtungskredit von 1'083'872 Franken beantragt, wie er am Donnerstag mitteilte.

Hintergrund der Probleme beim Angebot für besonders vulnerable Personen seien «die wachsende Nachfrage nach Notunterkünften und Betreuungsangeboten in Bern, die höhere Verfügbarkeit von günstigeren und wirkstärkeren Substanzen sowie die damit verbundenen gesundheitlichen und sozialen Krisen der Betroffenen».

Mit den Mitteln sollen die Stellenprozente in der Sozialarbeit sowie die Präsenz von Hauswart- und Sicherheitsdiensten erhöht werden. Ausserdem sind bauliche Massnahmen wie beispielsweise Gegensprechanlagen und modernere Schliesssysteme geplant. Der Kanton habe die Stadt ermächtigt, diese Kosten dem Lastenausgleich zuzuführen.

Weitere Leistungsverträge genehmigte der Gemeinderat für die offene Kinder- und Jugendarbeit. Der Dachverband für die offene Arbeit mit Kindern (DOK) soll 2027 und 2028 jeweils rund 2,45 Millionen Franken erhalten. Für den Trägerverein für die offene Jugendarbeit (TOJ) sind im Rahmen des Leistungsvertrags jährlich rund 2,65 Millionen Franken vorgesehen.

Einen zweijährigen Leistungsvertrag für 2027 und 2028 sprach der Gemeinderat zudem für das Familienzentrum Bern. Die Abgeltung beläuft sich auf jährlich 303'373 Franken. Der Vertrag soll die Evaluation einer Pilotphase am neuen Standort des Zentrums an der Giacomettistrasse ermöglichen.

Im Asylbereich vergab der Gemeinderat einen Auftrag für sogenannte Alltagstandems an das Fachzentrum Mensch und Gesellschaft (MUG) der römisch-katholischen Gesamtkirche Bern und Umgebung. Alltagstandems sollen Asylsuchenden helfen, Deutsch zu lernen und sich im Alltag zurechtzufinden. Die Abgeltung für den Zeitraum von Juli 2026 bis Dezember 2028 beträgt insgesamt 272'500 Franken.

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Kommentare

User #3649 (nicht angemeldet)

Da zahlen wir doch wieder noch so gerne mehr, oder?

User #4791 (nicht angemeldet)

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