Die meisten Jugendlichen haben bereits einen Lehrvertrag

Keystone-SDA
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Bern,

Die meisten Jugendlichen haben sich bereits für eine Lehrstelle nach Ablauf der obligatorischen Schulzeit im Sommer entschieden. Gleichzeitig ist beim Übertritt in ein Gymnasium oder eine Fachmittelschule eine leichte Steigerung zu erwarten, wie die Nachrichtenagentur Keystone-SDA bei Fachstellen in Erfahrung bringen konnte.

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Lehrlinge bei der Arbeit. (Symbolbild) - Keystone

Genaue aktuelle Zahlen zur Weiterbildung nach dem auslaufenden Schuljahr der Sekundarstufe I sind noch keine zu finden. Auf dem Portal für Berufslehren Yousty sind gegenwärtig 18'000 Lehrstellen aufgeführt. Im Lehrstellennachweis Lena sind es knapp 15'000.

Gemäss Auskunft von Yousty sind diese Zahlen für eine Gesamtübersicht aber nur bedingt aussagekräftig. «Die meisten Jugendlichen haben sich bereits entschieden, wie es für sie nach den Sommerferien weitergeht», teilte eine Sprecherin von Yousty auf Anfrage mit. Es würden auch in den kommenden Monaten noch Lehrverträge abgeschlossen, die Fälle machten aber nur einen kleinen Anteil aus.

Aus den statistischen Angaben des vergangenen Jahres ist zu entnehmen, dass rund die Hälfte der Jugendlichen nach der obligatorischen Schulzeit eine berufliche Grundbildung beginnt. Leicht angestiegen auf 16 Prozent war der Anteil, die ein Brückenangebot wahrnahmen oder ein Zwischenjahr einfügten.

34 Prozent der Jugendlichen traten 2025 in ein Gymnasium oder in eine Fachmittelschule ein. Dies entsprach einer leicht steigenden Tendenz gegenüber den Vorjahren. Tendenziell wird im laufenden Jahr mit einer weiteren Steigerung der Übertrittsquote in eine Maturitätsschule gerechnet, wie Thomas Minder, Präsident des Verbands der Schulleiterinnen und Schulleiter Schweiz, auf Anfrage mitteilte.

Auffallend ist, dass die gymnasiale Maturitätsquote in den französischsprachigen Kantonen, im Tessin und im Stadtkanton Basel-Stadt markant höher ist als in der übrigen Schweiz, wie aus dem Bildungsbericht Schweiz 2026 herauszulesen ist. Entsprechend ist in diesen Kantonen auch der Anteil der Schülerinnen und Schüler, die in eine Berufslehre einsteigen, tiefer. Allerdings beruft sich der Bericht auf Zahlen bis 2023.

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