Schweizer Armee

    Die Armee darf in Goms nicht beim Aufräumen nach Unwettern helfen

    Keystone-SDA
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    Oberwallis,

    Die Armee darf in Goms keine weiteren Aufräumaktionen nach Unwettern durch-führen, da der Baumeisterverband dies ablehnt.

    Wallis
    Zahlreiche Schäden sind durch das Unwetter in Wallis entstanden. (Archivbild) - Schäden Wallis

    In der Walliser Gemeinde Goms darf die Armee keine weitere Unterstützung beim Aufräumen der Unwetterschäden leisten. Der Baumeisterverband stimmt dem Einsatz nicht zu.

    Nach den schweren Unwettern im Wallis von Anfang Juli hatte sich die Armee an den Aufräum- und Wiederaufbauarbeiten beteiligt. Sie endeten am 10. Juli.

    Der Einsatz wird aber nicht verlängert, wie der «Walliser Bote» in seiner Ausgabe vom Freitag berichtet. Die Gemeinde Goms hatte eine weitere Unterstützung durch die Armee beantragt – doch der Baumeisterverband gab seine Zustimmung dafür nicht.

    Gemeinde zieht Gesuch zurück

    Der Gommer Gemeindepräsident Gerhard Kiechler bestätigte den Sachverhalt auf Anfrage von Keystone-SDA: «Als Antragstellerin musste die Gemeinde das Gesuch zurückziehen, weil vom Baumeisterverband ein negativer Bescheid gekommen ist.»

    An dieser Situation wird sich zunächst auch nichts ändern, denn bis Mitte August sind Baumeisterferien. Laut Kiechler hätte die Gemeinde ab dem 19. August eine RS-Genietruppe bekommen – zehn bis 15 Personen, die alternierend im Einsatz gestanden wären.

    Armeesprecher Stefan Hofer bestätigte auf Anfrage, dass die Armee in der Zwischenzeit geprüft hat, wie ein allfälliger weiterer Einsatz hätte geleistet werden können.

    Vetorecht des Baumeisterverbands

    Gemäss «Walliser Bote» geht das Vetorecht des Baumeisterverbands auf eine Vereinbarung zurück, welche die kantonalen Behörden im Jahr 1997 mit dem Verband getroffen haben.

    Die Vizedirektorin und Kommunikationsverantwortliche des Verbands war am Freitag für eine Stellungnahme zunächst nicht erreichbar.

    Anfang Juli hatte sie gegenüber dem «Walliser Boten» mit der Aufhebung der «besonderen Lage» gegen einen weiteren Einsatz der Armee argumentiert. Zudem würden die Kapazitäten der Unternehmen ausreichen, um den Bedarf der Gemeinde Goms zu decken.

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    Kommentare

    User #3335 (nicht angemeldet)

    Kann sich das Wallis selbst verteidigen in einem Kriegsfall

    User #3335 (nicht angemeldet)

    Oh da ist die Gier wieder gross. An die Bevölkerung wird nicht gedacht

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