Cum-Ex-Betrug: Deutscher Anwalt soll ausgeliefert werden

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Bellinzona,

    Das Bundesstrafgericht hat eine Beschwerde des deutschen Anwalts Hanno Berger gegen seine Auslieferung an sein Heimatland abgewiesen. Dem 70-Jährigen wird vorgeworfen, der Drahtzieher der Cum-Ex-Geschäfte in Deutschland zu sein, bei dem er den Staat um rund 400 Millionen Euro geprellt haben soll.

    Ein Anwalt von Hanno Berger beim Prozessauftakt in Wiesbaden im März. Foto: Boris Roessler/dpa
    Ein Anwalt von Hanno Berger beim Prozessauftakt in Wiesbaden im März. Foto: Boris Roessler/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Das Bundesamt für Justiz hat die Auslieferung auf ein Gesuch des Justizministeriums Hessen hin am 20.

    August bewilligt. Der Anwalt befindet sich derzeit in Auslieferungshaft. Ein Gesuch um Entlassung wies das Bundesstrafgericht wegen Fluchtgefahr Anfang August ab.

    Bei den Cum-Ex-Geschäften handelt es sich um Aktiendeals, bei denen allein der deutsche Staat um Milliarden betrogen wurde. Indem Aktien um den Dividendenstichtag herum mehrmals verschoben wurden, wurde vernebelt, wer Anrecht auf eine Steuerrückerstattung hatte. So erstattete der Staat mehrmals eine nur einmal bezahlte Steuer zurück. (Entscheid RR.2021.200 vom 20.12.2021)

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    Weiterlesen

    Brandopfer
    96 Interaktionen
    Crans-Montana
    «Darf man mit Essen spielen?»
    12 Interaktionen
    Die Kürbis-Frage

    MEHR IN NEWS

    Zürich
    Bangkok
    Aarau
    Aarau

    MEHR AUS BELLINZONA

    5 Interaktionen
    Bellinzona
    a
    106 Interaktionen
    Gen-Gefahr
    3 Interaktionen
    Bellinzona
    Tessiner Kantonspolizei
    11 Interaktionen
    Bellinzona