Zug zieht nach der ersten Woche mit Reihentests auf das Coronavirus Bilanz. Unter den 7500 getesteten Schülern und Lehrern fielen vier Tests positiv aus.
An der Kantonsschule Menzingen haben am Donnerstagmorgen Reihentests begonnen.
An der Kantonsschule Menzingen haben am Donnerstagmorgen Reihentests begonnen. - sda - KEYSTONE/ALEXANDRA WEY

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Kanton Zug begann letzte Woche mit obligatorischen Corona-Reihentests.
  • Die Teilnehmerquote lag unter den 7500 Schülern und Lehrern bei 99 Prozent.
  • Bis am Donnerstag sind nur vier Tests positiv ausgefallen.

Seit einer Woche werden an den Zuger Schulen der Sekundarstufe I sowie an den Mittelschulen Reihentests zum Coronavirus durchgeführt. 7500 Zuger Schülerinnen und Schüler sowie Lehrpersonen nehmen an den Reihentests teil, wie der Kanton in einer Mitteilung schreibt.

99 Prozent nahmen an den Tests teil. Bis am Donnerstag sind nur vier Fälle positiv ausgefallen. Sie wurden isoliert, ganze Klassen mussten deswegen aber nicht mehr in Quarantäne. In zwei der Fälle konnte die britische Virusvariante nachgewiesen werden, wie das Zuger Gesundheitsdepartement am Freitag mitteilte.

Clusters mit dem Coronavirus oder besonders betroffene Schulen sind dem Kanton nicht bekannt. Die Reihentests dienten in erster Linie dazu, Klassenquarantänen zu verhindern und Schulen offenzuhalten.

Die komplexe Schulorganisation erwies sich als grosse Herausforderung für die Logistik, heisst es in der Mitteilung weiter. Nach laufenden Optimierungen funktioniere die Anlieferung und Abholung des Testmaterials nun aber reibungslos.

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