Chefs in bundesnahen Betrieben verdienten 2025 weniger
Neun Chefs von bundesnahen Betrieben haben im vergangenen Jahr über eine halbe Million Franken verdient. Das sind gleich viele wie im Vorjahr.

Das Wichtigste in Kürze
- Neun Chefs von bundesnahen Betrieben haben 2025 über eine halbe Million Franken verdient.
- Jedoch erhielten nur drei von sechs Spitzenposten 2025 höhere Gehälter als 2024.
- Unter anderem die Postfinance, die SBB und die Ruag zahlten ihren Chefs über 500'000 Franken.
Nach 2024 haben auch im vergangenen Jahr neun Chefs von bundesnahen Betrieben über eine halbe Million Franken verdient. Allerdings wurden nur für drei von sechs Spitzenposten höhere Gehälter ausbezahlt als im Jahr zuvor. Insgesamt verdienten sie tendenziell weniger.
Spitzenreiter des vergangenen Jahrs war Beat Röthlisberger von der Postfinance. Der CEO dieses Unternehmens erhielt – Berufsvorsorge-Beiträge nicht inbegriffen – rund 818'000 Franken. Das geht aus dem Kaderlohnreporting 2025 hervor, das der Bundesrat am Freitag veröffentlichte.
Für den Postfinance-Chef wurden im Jahr zuvor nur gut 541'000 Franken ausbezahlt. Dies, weil diese Position im Jahr 2024 nur acht Monate lang besetzt war. Röthlisberger übernahm die Führung der Post-Tochter am 1. Juli 2024.
Am zweitmeisten Lohn erhielt im vergangenen Jahr SBB-Chef Vincent Ducrot mit rund 788'000 Franken (Vorjahr: 779'000 Franken).
Auf Platz drei landete der Chef von Ruag International, André Wall. Er kam auf 677'000 Franken (Vorjahr: 712'000 Franken). Ruag International hat seit April dieses Jahres eine neue Chefin.
Ducrot und der Viertplatzierte des vergangenen Jahrs, der CEO der Post, kommen aber auf über eine Million Franken Jahresgehalt, wenn man die Beiträge des Arbeitgebers für die Vorsorge mitrechnet. Für die Stelle des Post-CEO waren im Jahr 2024 rund 825'000 Franken ausgezahlt worden.
Im vergangenen Jahr waren es rund 668'000 Franken, die laut Kaderreport die Vergütung von Roberto Cirillo, Alex Glanzmann und Pascal Grieder umfassen.
Post-Chef Roberto Cirillo trat im März 2025 ab. Auf ihn folgte interimistisch Finanzchef Alex Glanzmann und ab November 2025 Pascal Grieder.
Ebenfalls mehr als eine halbe Million Franken erhielten 2025 die Geschäftsleitungsvorsitzenden der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva), der Finanzmarktaufsicht (Finma), des Rüstungskonzerns Ruag MRO AG, des Flugsicherungsunternehmens Skyguide und der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG).
















