Franken

Cassis verspricht Gaza zwei Millionen Franken humanitäre Nothilfe

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Bern,

Die Schweiz stellt zwei Millionen Franken für die humanitäre Nothilfe in Gaza bereit.

Die Schweiz stellt zwei Millionen Franken für die humanitäre Nothilfe in Gaza bereit. - keystone

Die Schweiz stellt zwei Millionen Franken für die humanitäre Nothilfe in Gaza bereit. Das gab Bundesrat Ignazio Cassis am Donnerstag auf seiner Reise durch den Nahen und Mittleren Osten bekannt. Am Donnerstag traf er von Jordanien herkommend im Irak ein.

Diese Hilfe aus dem Fonds für humanitäre Nothilfe werde sofort erfolgen. Sie bedürfe nicht der parlamentarischen Zustimmung, sagte der Schweizer Aussenminister in Bagdad, der zweiten Station auf seiner Reise durch den Nahen und Mittleren Osten, bevor er am Freitag nach Kuwait weiterreist.

Eine stärker auf den Friedensplan von US-Präsident Donald Trump ausgerichtete Unterstützung müsse bis Ende des Jahres freigegeben werden, fügte Cassis hinzu. Er habe diesen Punkt am Mittwochabend mit seinem jordanischen Amtskollegen Ayman Safadi besprochen.

Der Schweizer Aussenminister sieht zwei Wege für eine längerfristige Hilfe: Unterstützung durch die Uno-Organisationen oder bilaterale Zusammenarbeit mit anderen Ländern in der Region. Die Ankündigung erfolgte, nachdem der Internationale Gerichtshof in Den Haag Israel am Mittwoch aufgefordert hatte, dem Uno-Hilfswerk für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten UNRWA Zugang zum Gazastreifen zu gewähren.

Die Schweiz hatte ihre jährliche Unterstützung für die UNRWA im vergangenen Jahr ausgesetzt und später um die Hälfte gekürzt. Derzeit beträgt sie 10 Millionen Franken und betrifft nur Programme in den Nachbarländern. Jede Finanzierung an das Hilfswerk muss nun auch von Parlamentskommissionen bestätigt werden.

«Die Perspektive ist eine Zwei-Staaten-Lösung», sagte Cassis. Die Anerkennung eines palästinensischen Staates durch die Schweiz sei jedoch noch verfrüht. Die nächsten Monate bis zu den von der Palästinensischen Autonomiebehörde angestrebten Wahlen im nächsten Jahr würden entscheidend sein. Mit der Zwei-Staaten-Lösung ist das Nebeneinander Israels und eines palästinensischen Staates gemeint.

Weiterlesen

srf
160 Interaktionen
Rassistische Posts
Hipp Rattengift
21 Interaktionen
Nach Erpressung

MEHR FRANKEN

1 Interaktionen
Bern
In Itingen BL
Kindergeburtstag
61 Interaktionen
Sozialer Druck

MEHR AUS STADT BERN

Postauto
Wohlen BE
Pierre Alain Schnegg
1 Interaktionen
Bern
E-ID Swiyu
107 Interaktionen
OK des Bundesgerichts
Dominik Fitze SP
11 Interaktionen
Gewichtige Rücktritte