Busunglück in Ungarn fordert 12 Todesopfer

    Rowena Goebel
    Rowena Goebel, Keystone-SDA

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    In Ungarn ist es zu einem tödlichen Busunglück gekommen. Zwölf Personen kamen ums Leben.

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    In Ungarn ist es zu einem Busunglück gekommen. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Ein polnischer Reisebus stürzt auf der Autobahn in Ungarn in einen Strassengraben.
    • Die Polizei berichtet, dass der Fahrer offenbar am Steuer eingeschlafen ist.
    • Zwölf Menschen starben. Mehrere Verletzte kamen ins Spital. Die Behörden nahmen den Fahrer fest.

    Bei einem Unfall eines Reisebusses aus Polen sind im Osten Ungarns mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen. Zehn weitere Personen erlitten schwere, weitere 37 leichte Verletzungen, teilte der ungarische Rettungsdienst mit.

    Der Bus war auf der Autobahn M3 bei Mezökeresztes, etwa 140 Kilometer östlich von Budapest, von der Fahrbahn abgekommen. Danach ist er in den Strassengraben gestürzt.

    Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war der Fahrer bei der Fahrt in der Nacht zum Sonntag am Lenkrad eingeschlafen. Die Behörde nahm ihn anschliessend fest.

    Pilgergruppe war auf dem Rückweg

    Die Behörden der Woiwodschaft Karpatenvorland teilten nach Angaben der Agentur PAP mit, dass eine Pilgergruppe aus dem Karpatenvorland mit dem verunglückten Reisebus auf dem Rückweg aus Bosnien und Herzegowina gewesen sei.

    Insgesamt hatten sich 59 Menschen an Bord des Fahrzeugs befunden. 14 Rettungswagen seien im Einsatz gewesen, um die Verletzten zu bergen, hiess es in den Berichten. Bilder zeigen Kräne, die dazu eingesetzt wurden, um das Wrack des Busses aus dem Strassengraben zu heben.

    Polnischer Präsident: Unvorstellbare Tragödie

    Der ungarische Ministerpräsident Peter Magyar brachte sein Mitgefühl im Zusammenhang mit der Tragödie zum Ausdruck. «Den Familien der Opfer gilt mein aufrichtiges Beileid!», schrieb er auf seiner Facebook-Seite. Er dankte ausserdem den Einsatz- und Rettungskräften am Unfallort.

    Der polnische Präsident Karol Nawrocki zeigte sich erschüttert. «Im Angesicht dieser unvorstellbaren Tragödie, die uns alle berührt, bin ich im Gebet und tiefsten Mitgefühl mit den Familien und Nächsten der Opfer verbunden», schrieb der 43-Jährige bei X.

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