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Bundesrat soll Evakuierungsszenarien unter die Lupe nehmen

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Bern,

Der Nationalrat fordert eine Prüfung von Evakuierungsszenarien im grossen Massstab. Eine Studie aus dem Frühjahr hatte Verbesserungspotential aufgezeigt.

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Die Verlagerung von 200 IT-Jobs der Post nach Portugal löste im Nationalrat Fragen zu Swissness und Standortpolitik aus. (Archivbild) - keystone

Der Bundesrat soll prüfen, wie die Schweiz auf eine sehr grosse Evakuierung vorbereitet wäre und innert welcher Zeit wie viele Personen evakuiert werden könnten. Dies fordert der Nationalrat. Er hat am Freitag ein entsprechendes Postulat stillschweigend überwiesen. Nationalrätin Maja Riniker (FDP/AG) hält in ihrem Vorstoss fest, dass Evakuierungsszenarien in massiv grösserem Massstab gedacht und geplant werden müssten.

Studie zeigt Verbesserungspotenzial auf

Die Bewältigung von Massenbewegungen der Zivilbevölkerung müsse in einem Konfliktfall eine der höchsten Prioritäten der Behörden sein.

Es mache durchaus Sinn, die Gedanken nicht nur auf einen Kanton zu begrenzen, sondern in grösseren geografischen Regionen zu denken. Über eine allfällige Übung sollte nachgedacht werden.

Eine Studie aus dem Frühjahr 2023, welche die Auswirkungen des russischen Angriffskriegs auf die ukrainische Bevölkerung und die daraus abzuleitenden Folgen für den schweizerischen Bevölkerungsschutz analysiert hat, zeigte laut Riniker Verbesserungspotenzial auf. Der vom Bundesrat geforderte Bericht solle diese Lücken schliessen.

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