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    Botschafter Perrez: Schwellenländer sollen Unterstützung leisten

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    Bern,

    Der Schweizer COP27-Botschafter fordert auch Schwellenländer auf, ihren Beitrag zu leisten. China und Korea seien sehr reich, würden aber noch so kategorisiert.

    Der Leiter der Schweizer Delegation an der COP27 in Sharm el-Sheikh, Franz Perrez (Mitte), fordert auch Schwellenländer zum Handeln auf: «China hat heute den weltgrössten CO2-Ausstoss. Saudi-Arabien, Katar oder Korea gehören zu den reichsten Ländern.» (Archivbild)
    Der Leiter der Schweizer Delegation an der COP27 in Sharm el-Sheikh, Franz Perrez (Mitte), fordert auch Schwellenländer zum Handeln auf: «China hat heute den weltgrössten CO2-Ausstoss. Saudi-Arabien, Katar oder Korea gehören zu den reichsten Ländern.» (Archivbild) - sda - Keystone/AP/ALASTAIR GRANT

    Das Wichtigste in Kürze

    • Auch reiche Länder gelten noch immer als Entwicklungsländer.
    • COP27-Botschafter Perrez fordert, dass sie trotz diesem Status ihren Beitrag leisten.
    • Er ist über den Stand an der Klimakonferenz frustriert, hat aber Hoffnung.

    Der Leiter der Schweizer Delegation an der COP27 in Sharm el-Sheikh, Franz Perrez, fordert auch Schwellenländer zum Handeln auf: «China hat heute den weltgrössten CO2-Ausstoss. Saudi-Arabien, Katar oder Korea gehören zu den reichsten Ländern.»

    Offiziell seien diese Länder aber noch immer als Entwicklungsländer deklariert. «Auch sie müssen einen Beitrag zur Unterstützung der Ärmsten leisten», sagte Perrez im Interview mit dem «SonntagsBlick».

    China
    China hat den grössten CO2-Ausstoss der Welt, auch wegen Kohlekraftwerken. - AFP/Archiv

    Den momentanen Stand an der Weltklimakonferenz findet Perrez frustrierend. «Wir sind nicht da, wo wir sein sollten.» Wichtig wären ein Aktionsplan und konkrete Beschlüsse zum Ausstieg aus der fossilen Energie.

    Trotzdem sagte er: «Ich habe noch Hoffnung», es gehe auch vorwärts. «Vor Paris steuerte die Welt auf vier Grad Erwärmung oder mehr zu, mit den heutigen Massnahmen werden es etwa 2,5 Grad sein, wenn alle Ankündigungen umgesetzt werden, dann 1,8. Wir sind noch nicht auf 1,5 – aber das sind wichtige Fortschritte.»

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