Bildungskommission überlässt ärztliche Weiterbildung den Kantonen

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    Bern,

    Die Kantone sollen nicht verpflichtet werden, 15'000 Franken pro Kopf in ärztliche Schulungen zu investieren, so die Bildungskommission des Nationalrats.

    Voller Einsatz für die Gesundheit: Ärzte bilden sich jährlich weiter.
    Voller Einsatz für die Gesundheit: Ärzte bilden sich jährlich weiter. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die 15'000 Franken für Weiterbildungen gehen zurück auf eine Standesinitiative von Bern.
    • Der Nationalrat lehnt diese aber nun ab.

    Die Bildungskommission des Nationalrats will die Kantone nicht verpflichten, den Spitälern pro Arzt jährlich 15'000 Franken für Weiterbildungen zur Verfügung zu stellen. Sie lehnt eine Standesinitiative des Kantons Bern ab.

    Dieser verlangt auch, dass die Kosten für die ärztliche Weiterbildung unter allen Kantonen aufgeteilt werden. Der Entscheid fiel nach Angaben der Parlamentsdienste einstimmig.

    Nach Ansicht der Kommission ist ein Eingreifen auf Bundesebene unnötig. Sie erinnert daran, dass der interkantonalen Vereinbarung über die ärztliche Weiterbildung bereits 14 Kantone beigetreten sind. 18 Kantone sind nötig, damit das Konkordat in Kraft tritt. Der Ständerat hat die Initiative in der Sommersession abgelehnt.

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