Biden und Putin treffen sich am 16. Juni in Genf

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    DPA, Annina Häusli

    Genève,

    Der Kreml und das Weisse Haus bestätigen am Dienstag, dass sich die beiden Staatschefs am 16. Juni in Genf treffen werden.

    Joe Biden (l) und Wladimir Putin bei einem Treffen im März 2011. Damals war Biden Barack Obamas Vizepräsident. Foto: Alexander Zemlianichenko/AP/dpa
    Joe Biden (l) und Wladimir Putin bei einem Treffen im März 2011. Damals war Biden Barack Obamas Vizepräsident. Foto: Alexander Zemlianichenko/AP/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Joe Biden und Vladimir Putin werden sich am 16. Juni in Genf treffen.
    • Putin liess lange offen, ob er die Einladung des US-Präsidenten annimmt.

    Jetzt ist es offiziell: Der russische Präsident Wladimir Putin hat einem Gipfeltreffen mit seinem US-Kollegen Joe Biden zugestimmt. Das Treffen sei für den 16. Juni in der Schweiz in Genf geplant, teilte der Kreml am Dienstag in Moskau mit. Putin hatte lange offengelassen, ob er Bidens Einladung annimmt.

    Auch das Weisse Haus bestätigte das Treffen am Dienstagnachmittag in einer Mitteilung auf der offiziellen Webseite. «Die Staats- und Regierungschefs werden das gesamte Spektrum der drängenden Fragen erörtern, um die Vorhersehbarkeit und Stabilität der Beziehungen zwischen den USA und Russland wiederherzustellen», so das Weisse Haus.

    Biden, der im Juni nach Europa reisen wird, hatte Putin im April ein Gipfeltreffen in einem Drittstaat vorgeschlagen.

    Bundesräte freuen sich

    Der Schweizer Bundespräsident Guy Parmelin freut sich auf Twitter auf den hohen Besuch aus Russland und den USA.

    Auch Aussenminister Ignazio Cassis ist «hocherfreut».

    Beziehung zwischen USA und Russland angespannt

    Das Verhältnis zwischen Washington und Moskau ist höchst belastet.

    Die USA werfen Russland unter anderem Einmischungen in ihre Wahlen und einen grossangelegten Hackerangriff im vergangenen Jahr vor. Scharfe Kritik wird in Washington auch an Russlands Rolle im Ukraine-Krieg und am Vorgehen gegen den inhaftierten Oppositionspolitiker Alexej Nawalny laut.

    alexej nawalny
    Der Kremlkritiker Alexej Nawalny. (Archivbild) - dpa

    Mitte April verwiesen die USA zehn russische Diplomaten des Landes und verhängten neue Sanktionen gegen Russland. Die Regierung in Moskau wies als Reaktion darauf zehn US-Diplomaten aus.

    Beide Seiten haben aber auch ihr Interesse an einer Zusammenarbeit bekundet. Vergangene Woche trafen sich US-Aussenminister Antony Blinken und sein russischer Kollege Sergej Lawrow erstmals in der isländischen Hauptstadt Reykjavik. Beide Seiten sprachen anschliessend von einem «konstruktiven» Treffen.

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