Betrüger stehlen St. Galler Senior über eine halbe Million Franken
Telefonbetrüger haben über eine altbekannte Masche einem 65-jährigen Mann aus dem Kanton St. Gallen mehr als eine halbe Million Franken gestohlen.

Das Wichtigste in Kürze
- Telefonbetrüger haben einem St. Galler Senior über eine halbe Million Franken gestohlen.
- Die Kriminellen gaben sich hierfür als Bankangestellte aus.
- Sie forderten einen Fernzugriff auf den Computer des Mannes um an sein Geld zu kommen.
Die Kriminellen gaben sich hierfür als Bankangestellte aus und forderten einen Fernzugriff auf den Computer des Mannes. Der Betrug fand Ende Januar statt, wie die Kantonspolizei St. Gallen am Dienstag schrieb.
Sie warnte davor, Fremden Zugriff auf den privaten Computer zu geben. Bei verdächtigen Anrufen sollten die Betroffenen sofort auflegen und die betreffende Institution über die offiziell bekannte Telefonnummer anrufen.
Betrüger geben sich als Bankangestellte aus
Im Falle des betrogenen Seniors hätten sich die Betrüger als Angestellte seiner Hausbank ausgegeben und teilten ihm mit, dass auf seinem Konto ein Betrug stattgefunden habe. Man würde ihm helfen, das Geld zurückzuerhalten.
Deshalb sollte der Mann das Programm AnyDesk installieren, das den Tätern einen Fernzugriff auf dessen Computer ermöglichte. Dadurch gelangten die Betrüger zum Bankkonto des Geschädigten.
Vielfach komme auch das Programm TeamViewer zum Einsatz, warnte die Polizei weiter. Sobald der Zugriff gewährt wird, übernehmen die Täter den Computer, manipulieren Online-Banking-Vorgänge oder stehlen persönliche Daten.
In mehreren Fällen wurden in der Schweiz hohe Geldbeträge abgebucht oder Konten vollständig leergeräumt, ohne dass die Betroffenen den Betrug sofort bemerkten, so die Polizei.

















