Franken

    Alexander Haslimann (SVP): «335 Franken: Für was eigentlich?»

    Alexander Haslimann
    Alexander Haslimann

    Region Zug,

    Alexander Haslimann, Zuger SVP-Kantonsrat, empfiehlt im Gastbeitrag ein Ja zur SRG-Initiative.

    Alexander Haslimann SVP
    Alexander Haslimann ist Kantonsrat von Zug und Präsident der SVP Risch-Rotkreuz. - zVg

    Am 8. März 2026 stimmen wir über die SRG-Initiative ab. Ich sage klar Ja. Nicht gegen den Service public – sondern gegen die heutigen, ausufernden Kosten der SRG.

    Die SRG ist teuer. Sehr teuer. Der durchschnittliche Monatslohn eines SRG-Mitarbeiters beträgt 9360 Franken, während der Durchschnittslohn in der Schweiz bei 7024 Franken liegt. Der tiefste Lohn bei der SRG liegt bei 61'000 Franken pro Jahr.

    Die acht Mitglieder der Geschäftsleitung verdienen je 388'000 Franken, die Generaldirektorin Susanne Wille sogar 518'000 Franken. Die acht Verwaltungsratsmitglieder erhalten je 49'156 Franken pro Jahr.

    Wie stimmst du bei der SRG-Initiative ab?

    Das Resultat: Die SRG ist gemessen an Bevölkerung und Budget der teuerste öffentlich-rechtliche Rundfunk Europas. Das ist schlicht nicht mehr verhältnismässig.

    Finanziert wird das alles über die Serafe-Gebühr von 335 Franken pro Jahr, die jede Privatperson und jede juristische Person bezahlen muss – unabhängig davon, ob das Angebot genutzt wird oder nicht.

    Die Initiative will die Gebühren halbieren. 200 Franken sind genug, um einen schlanken, fokussierten Service public zu finanzieren. Information, Bildung, Kultur und Grundversorgung ja – aber ohne aufgeblähte Strukturen, ohne überrissene Löhne und ohne Selbstbedienungsmentalität.

    srg
    Am 8. März stimmt die Schweiz über die SRG-Initiative ab. (Archivbild) - keystone

    Die SRG muss sich wieder auf ihren Kernauftrag konzentrieren. Weniger Kosten, mehr Effizienz, mehr Bodenhaftung. Genau dafür steht diese Initiative.

    Darum: Ja zur SRG-Initiative. Ja zu 200 Franken. Nein zum heutigen Kostenapparat.

    Zum Autor

    Alexander Haslimann (*1974) lebt in Rotkreuz ZG und ist Solution Manager Marketing & Campaign Management. Er ist Zuger Kantonsrat und Präsident der SVP Risch-Rotkreuz.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    User #3571 (nicht angemeldet)

    Heute wieder Star Rückkehrer Nick Hartmann.

    User #5778 (nicht angemeldet)

    Gab es da nicht eine Studie, wonach die Mehrheit des SRF Personals rot/grün eingestellt ist und der Sender dementsprechende Tendenzen bei der Berichterstattung hat? Wenn dem so ist möchte ich nicht gezwungen werden eine solche Organisation unterstützen zu müssen.

    Weiterlesen

    Alex Haslimann (SVP)
    6 Interaktionen
    Haslimann (SVP Zug)
    SRG Generaldirektion
    903 Interaktionen
    1. GFS-Wahlumfrage
    Klimafonds
    144 Interaktionen
    Ja-Anteil sinkt
    Schweizer Technologie
    78 Interaktionen
    Schweizer Technologie

    MEHR FRANKEN

    Kanton Basel-Landschaft
    1 Interaktionen
    Kanton Basel-Landschaft
    Kanton Graubünden
    2 Interaktionen
    Kanton Graubünden
    Steigende Sozialkosten
    Köniz BE
    1 Interaktionen
    Köniz BE

    MEHR AUS ZUG

    2 Interaktionen
    «Konkurrenzfähig»
    Helene Zimmermann
    28 Interaktionen
    Zuger Kantonsrätin
    EV Zug
    7:2 gegen Lugano