Beschuldigter gibt vor Frauenfelder Gericht Messerangriff zu
Der Beschuldigte in einem Tötungsdelikt von 2023 in Gachnang TG hat am Donnerstag vor dem Bezirksgericht Frauenfeld zugegeben, seinen Vater mit Messern attackiert zu haben. Er soll gemäss der Anklageschrift nach der Tat zugesehen haben, wie sein Vater starb.

«Ich habe meinen Vater nach einem Erbvorbezug für eine Eigentumswohnung gefragt», sagte der heute 51-Jährige am Donnerstagmorgen vor Gericht. Es sei zu einem Streit gekommen. Dann habe er den Vater attackiert.
«Ich habe panische Angst um mein Leben bekommen wegen meiner Schizophrenie. Darum habe ich die Messer gezogen, die ich mitgenommen habe und fing an, ihn abzustechen», so der Beschuldigte.
Dass er seinen Vater mitten in der Nacht nach einem Erbvorbezug fragen soll, habe ihm eine Stimme im Kopf gesagt. Die Tat tue ihm «wahnsinnig leid», so der Beschuldigte weiter.
Dem 51-Jährigen wird vorgeworfen, in einer Novembernacht 2023 seinen Vater in dessen Zuhause in Gachnang TG getötet zu haben. Die Anklage lautet auf Mord.










