Berner Gurtenfestival versöhnt sich mit Nina Chuba
Das Gurtenfestival hat sich am Samstagabend mit der letzten Headlinerin Nina Chuba versöhnt. 2027 soll das Festival zum Jubiläum fünf Tage dauern.

Noch vor Jahresfrist hatte Nina Chuba beim Gurtenpublikum für Enttäuschung gesorgt, als sie ihren Auftritt kurzfristig krankheitsbedingt absagte. Nun benötigte sie gerade einmal zwei Lieder, um sich mit dem Publikum zu versöhnen: Nach ihren ersten zwei Songs «Mangos und Chili» und «Wildberry Lillet» hatte sie die tausenden Fans auf dem Hauptbühnenhang in der Tasche.
Mit ihrem energiegeladenen Auftritt setzte die 27-jährige Musikerin aus Deutschland einen fulminanten Schlusspunkt hinter die 43. Ausgabe des Gurtenfestivals. Zuvor hatten bereits die Berner Lokalmatadoren von Lo & Leduc bei der Präsentation ihres neuen Albums «Krise als Chanson» eine triumphale Rückkehr auf dem Gurten gefeiert.
Bereits am Nachmittag hatte das Festival einen neuen Rekord an Zuschauerinnen und Zuschauern bekanntgegeben. Insgesamt besuchten 104'750 Personen den Berner Hausberg. Das Festival war somit beinahe ausverkauft.
Die Verantwortlichen hatten die Kapazität im Vorfeld um 2000 auf 27'000 Personen pro Tag erhöht. Begründet wurde dies unter anderem mit den gestiegenen Kosten. «Auf dem Gelände war das nicht spürbar», sagte Festivalleiter Bobby Bähler an einer Medienkonferenz. Sie hätten keine negativen Reaktionen erhalten. Mittels einer Nachbefragung wolle sich das Festival aber noch ein klareres Bild verschaffen.
Zum 50-Jahre-Jubiläum soll das Festival 2027 einen Tag länger und somit fünf Tage dauern. 1977 fand es unter dem Namen «Internationales Folk-Festival Bern-Gurten» erstmals statt. Letztmals dauerte es 2023 zu seiner 40. Ausgabe jubiläumsbedingt fünf Tage.
Nächstes Jahr findet das Gurtenfestival vom 14. bis zum 18. Juli statt.










