Bergbahnen ziehen positive Zwischenbilanz für Wintersaison

Keystone-SDA
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Bern,

Die Schweizer Bergbahnen sehen die bisherige Wintersaison 2025/26 mehrheitlich positiv. Die Vorjahreswerte wurden allerdings nicht ganz erreicht.

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Eine Seilbahn im Skigebiet Zermatt. (Archivbild) - keystone

Insgesamt lagen die Gästezahlen bis nach den Sportferien (November bis Februar) um 3 Prozent unter dem Vorjahr. Dieses sei allerdings ausserordentlich gut gewesen, teilte der Branchenverband Seilbahnen Schweiz (SBS) am Mittwoch mit. Im Fünfjahresdurchschnitt, der noch einen Corona-Winter beinhaltet, lag der diesjährige Wert 12 Prozent höher.

Je nach Höhenlage hat das Wetter im Winter zu ganz unterschiedlichen Entwicklungen geführt. Anfänglich habe der recht milde und schneearme Winter gerade die tieferen und kleineren Gebiete vor Herausforderungen gestellt.

Der Februar habe dann aber mit dem starken Schneefall und dem Temperaturrückgang eine «spürbare Entlastung» gebracht, heisst es weiter. So stiegen die Gästezahlen in tieferen Lagen unter 1500 Metern im Februar im Jahresvergleich um 3 Prozent an.

Negativ wirkte sich der viele Schnee dagegen wegen zahlreicher Schliessungstage während den Sportferienwochen aber auf die höheren Lagen aus. So verzeichneten die mittleren Lagen zwischen 1500 und 2000 Metern einen Rückgang um 4 Prozent und die Hochlagen über 2000 Metern um 3 Prozent.

Auf die gesamte Wintersaison betrachtet profitierten vor allem die Hochlagen mit einem Plus von 7 Prozent. Bei den mittleren Lagen gingen die Gästezahlen um 3 Prozent zurück und bei den tieferen sogar um 8 Prozent.

Zwischen den einzelnen Regionen zeigten sich recht starke Unterschiede. Ein Gästeplus gab es einzig im Wallis (+2%), während Graubünden stagnierte. Überproportional deutlich war das Minus in der Ost- (-11%) und Zentralschweiz (-5%).

Im Fünfjahresschnitt zeigte die Ostschweiz (+3%) daher auch das geringste Wachstum. Am stärksten war das Plus in den Regionen Zentralschweiz (+17%), Berner Oberland (+19%) und Tessin (+23%).

Für die noch verbleibende Saison zeigte sich Berno Stoffel, Direktor Seilbahnen Schweiz, zuversichtlich. «Wir hoffen, dass die warmen Temperaturen mit dem vielen Schnee noch viele Schneesportbegeisterte in die Berge locken», lässt er sich zitieren.

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