BAG untersucht die Feier zum Kantonswechsel Moutiers nicht

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    Bern,

    An der Feier zum Kantonswechsel von Moutier waren mehrere tausend Personen involviert. Trotzdem führte dies nicht zu erhöhten Infektionszahlen – Wieso?

    BAG
    Das BAG stellte sich anfänglich gegen eine Veröffentlichung der Verträge. - sda - KEYSTONE/MARCEL BIERI

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Feier zum Kantonswechsel Moutiers sorgte für viel Diskussionen.
    • Die Feier führte nicht zu einem Anstieg der Infektionszahlen.
    • Der Gesundheitsdirektor Jacques Gerber verlangte danach vom BAG eine Untersuchung.

    Dass die Feier zum Wechsel Moutiers von Bern zum Kanton Jura nach der Abstimmung vom 28. März nicht zum Ansteckungsherd in der Covid-19-Pandemie wurde, untersucht das Bundesamt für Gesundheit (BAG) nicht. Dazu fehlen ihm die Kompetenzen und die Ressourcen. Zudem sei auch nicht sicher, ob eine Untersuchung überhaupt Rückschlüsse erlauben würde.

    Die Feier von mehreren tausend Personen am Abstimmungssonntag führte nicht zu einem Anstieg der Infektionen mit dem Coronavirus. Dies, obwohl sich die Feiernden grossenteils nicht an die Abstandsregeln und die Maskenpflicht hielten. Das veranlasste den jurassischen Gesundheitsdirektor Jacques Gerber dazu, beim BAG eine Untersuchung zu verlangen.

    Im Westschweizer Radio RTS forderte Gerber vom BAG, aus den Ereignissen in Moutier Konsequenzen zu ziehen. Gegenüber der Zeitung vom Sonntag zeigte sich der kantonale Gesundheitsdirektor «etwas enttäuscht» vom abschlägigen Bescheid des Bundesamts. Er verstehe aber, dass das BAG derzeit andere Prioritäten habe.

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