Aus dem Festival Settimane Musicali wird das Classic Ascona
Die Settimane Muscali heissen künftig Classic Ascona. Das Tessiner Klassikfestival startet in seine 81. Ausgabe unter neuem Namen und mit einem auf 1,7 Millionen Franken verdoppelten Budget. Geplant sind deutlich mehr Konzerte in kürzerer Zeit.

Mit der 81. Ausgabe würden die Settimane Musicali Ascona ein neues Kapitel aufschlagen, schrieben die Verantwortlichen am Mittwoch. Dieses neue Kapital ist nicht zuletzt geprägt von dem neuen künstlerischen Leiter Christoph Müller. Er war zuvor während 20 Jahren für das Gstaad Menuhin Festival tätig. Aber nicht nur das: Das Festival wechselt den Namen und kündigt einen neuen Auftritt an – «eine konsequente Weiterentwicklung einer über achtzigjährigen Erfolgsgeschichte», wie es in der Mitteilung heisst.
Ziel sei es, das Festival langfristig als «nachhaltiges und wettbewerbsfähiges Kulturprojekt» im Schweizer und europäischen Musikleben zu verankern. Dafür würde es «verdichtet». Während der drei Wochen von 18. September bis 10. Oktober bietet es neu rund 50 Veranstaltungen an über 20 Spielstätten im Locarnese. Im vergangenen Jahr waren es 15 Konzerte in eineinhalb Monaten.
In diesem Jahr sollen unter anderem die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, die Camerata Salzburg, das Kammerorchester Basel und das Orchestra della Svizzera italiana auftreten. Zudem werden die Sopranistin Cecilia Bartoli, der Akkordeonist und Komponist Richard Galliano, der Violonist Nemanja Radulović sowie das Klavierduo Arthur & Lucas Jussen erwartet.
Neben klassischen Formaten setzt das Festival nun auch auf Interdisziplinäres und verbindet Musik mit Literatur, Kulinarik und Architektur, und zwar «an ikonischen Orten der Region», wie die Verantwortlichen versprechen. Konkret gebe es Anlässe auf den Brissago-Inseln, dem Monte Verità und in der von Mario Botta entworfenen Kirche in Mogno.










