Im Prozess um die Affäre rund um die Bürgerschaften der Schweizer Hochseeflotte ist ein beschuldigter Ex-Reeder in Bern vor Gericht erschienen.
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Schweizer Hochseeschifffahrt: Die Berner Justiz hat in der Affäre um Bundesbürgschaften für die Schweizer Hochseeflotte Anklage gegen einen Reeder erhoben. (Symbolbild) - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Prozess um die Schweizer Hochseeflotte und deren Bürgerschaften hat begonnen.
  • Am Montagmorgen erschien ein angeklagter Ex-Reeder vor dem Berner Gericht.

Der Prozess um die Affäre rund um Bürgschaften des Bunds zugunsten der Schweizer Hochseeflotte hat begonnen. Am Montagmorgen ist ein angeklagter Reeder in Bern vor Gericht erschienen. Sein Anwalt scheiterte mit dem Antrag, mehrere Personen vom Gericht befragen zu lassen.

Das Wirtschaftsstrafgericht des Kantons Bern lehnte nach kurzer Beratung den Antrag des Verteidigers ab. Zuvor hatte der Vertreter der Staatsanwaltschaft des Kantons Bern für die Verfolgung von Wirtschaftsdelikten dafür plädiert. Dasselbe taten die Vertreter der Privatkläger.

Neben Bund elf weitere Privatkläger

Wie der am Montagmorgen Medienvertretern abgegebenen Anklageschrift zu entnehmen ist, gibt es zwölf Privatkläger. Bei zehn davon handelt es sich um Schiffsgesellschaften in Liquidation. Die elfte Privatklägerin ist der Bund, die zwölfte eine Schiffsgesellschaft respektive Reederei, die sich nicht in Liquidation befindet.

Der Liquidator der zehn Schiffsgesellschaften in Liquidation befindet sich im Gerichtssaal. Dazu eine ganze Reihe von Anwälten, welche die Interessen der Privatkläger vertreten.

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