63-Jähriger räumt vor Zürcher Gericht «Lust auf junge Männer» ein
Der 63-jährige Mann, der mehrfach Teenager im Zug belästigte, hat am Donnerstag vor dem Zürcher Obergericht zugegeben, dass er «ab und zu Lust hat, junge Männer zu berühren». Um weitere Übergriffe zu verhindern, will er nun Medikamente nehmen.

Viele Leute hätten unter den Vorfällen gelitten, sagte der Tamile bei der Befragung. «Die Opfer, meine Kinder, meine Frau.» Um weitere Übergriffe zu verhindern, sei er bereit, Medikamente zu nehmen, die seinen Sexualtrieb hemmen würden.
Auch für eine Therapie zeigte sich der 63-Jährige offen. Allerdings haben frühere Versuche nichts gebracht. Der Mann ist bereits dreifach wegen einer ganzen Reihe identischer Übergriffe vorbestraft und wurde noch während der Probezeit wieder straffällig.
Die Handlungen, um dies vor Obergericht geht, fanden immer im Zug vom Zürcher HB nach Aarau oder nach Olten statt. Dabei setzte sich der Mann neben Jugendliche und legte seine Jacke so über sich, dass auch der Schoss der Teenager bedeckt war. Unter diesem Sichtschutz griff er dann an Beine und Penis.










