3D-Modell soll bei Stabilisierung des Flussbetts der Maggia helfen

Keystone-SDA
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Bellinzona,

Ein 3D-Modell soll bei der Stabilisierung des Flussbettes der Maggia bei Visletto TI helfen. In diesem Abschnitt ist der Untergrund laut Informationen des Tessiner Amts für Wasserläufe seit dem verheerenden Unwetter vom Juni 2024 äusserst instabil.

Ein 3D-Modell soll bei der Neugestaltung des instabil gewordenen Flussbettes der Maggia bei Visletto infolge des Unwetters von 2024 helfen.
Ein 3D-Modell soll bei der Neugestaltung des instabil gewordenen Flussbettes der Maggia bei Visletto infolge des Unwetters von 2024 helfen. - Kanton Tessin

Mithilfe eines 3D-Modells solle die Umgestaltung des Flussbetts im Bereich der neuen Brücke bei Visletto definiert und optimiert werden, erklärte der Vorsteher des Tessiner Amts für Wasserläufe, Laurent Filippini, auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Ein Wasserbauingenieurbüro erstellte im Auftrag der Tessiner Regierung ein physisches Modell der Maggia. Dieses bildet im Massstab 1:40 den Abschnitt von Cevio bis zur Mündung der Rovana ab, wie Filippini sagte.

Das Flussbett der Maggia sei in diesem Abschnitt seit dem Hochwasser von 2024 und dem Bau der provisorischen Brücke «erheblich umgelagert worden» und weise derzeit eine stark unregelmässige Struktur auf, hielt Filippini weiter fest.

Im Bereich der Passerelle müsse der Untergrund deshalb stabilisiert werden, um das Risiko einer Unterspülung der Brückenfundamente zu verhindern und die flussaufwärts gelegene Abschnitte für künftige extreme Wetterereignisse zu sichern. Bei allen Eingriffen im Flussbett sollen die ökologischen Anforderungen an die Auenlandschaft von nationaler Bedeutung respektiert werden.

Im Juli des vergangenen Jahres begann der Bau der neuen Brücke bei Visletto. Diese soll gemäss Plan bis im November 2026 fertiggestellt sein. Das Bauwerk kostet 8,5 Millionen Franken und ersetzt die von der Armee im Sommer 2024 gebaute provisorische Visletto-Brücke.

Die ursprüngliche Brücke war bei einem verheerenden Unwetter in der Nacht vom 29. auf den 30. Juni 2024 von der reissenden Maggia zerstört worden. Mehrere Seitentäler waren danach auf dem Landweg vorübergehend nicht mehr erreichbar. Mindestens sieben Menschen verloren beim Unwetter ihr Leben. Eine Person wird noch immer vermisst.

Kommentare

User #4291 (nicht angemeldet)

Bei einem so stark bewegenden Flussbett, sind Stützen im Fluss sowieso Nonsens. Man muss eine Hängebrücke darüber ziehen, damit der Fluss machen kann was er will. Klar ist das teurer, aber auf längere Sicht eben nicht mehr.

User #9833 (nicht angemeldet)

dann würde KI wieder sagen" entschuldigung ich habe einen Fehler Gemacht"

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