2018 arbeiteten in der Schweiz 2000 Grenzgänger weniger

    Keystone-SDA
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    Neuchâtel,

    Die Zahl der arbeitenden Grenzgänger nimmt insgesamt ab. Einzig aus Frankreich kommen mehr Menschen zum Arbeiten in die Schweiz.

    Ein Zoll-Schild.
    Wer über die schweizerisch-französische Grenze zur Arbeit pendelt, soll bis zu 40 Prozent des Pensums im Jahr im Homeoffice arbeiten dürfen. (Symbolbild) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Ende Schweiz arbeiteten insgesamt 3140'000 ausländische Grenzgänger in der Schweiz.
    • Das entspricht einem Rückgang von 2000 Personen oder 0,6 Prozent.

    In der Schweiz arbeiten immer weniger Grenzgänger. Zwischen dem letzten Quartal 2017 und der gleichen Zeitperiode 2018 hat dieser Typus Arbeitnehmer um 2000 Personen abgenommen.

    Vor allem aus Deutschland und Italien pendeln weniger Erwerbstätige. Die gesamte Abnahme entspricht 0,6 Prozent.

    Aus Frankreich kommen dagegen ein gutes Prozent mehr Personen mit Grenzgängerbewilligung. Nach Nationen verteilt stammen etwas mehr als die Hälfte der Arbeitspendler aus Frankreich und rund ein Viertel aus Italien. Ein Fünftel kommt hingegen aus Deutschland.

    Zwei Drittel im Dienstleistungssektor

    Im Tessin ist mehr als jeder vierte Arbeitnehmer ein Grenzgänger, wie neue Zahlen des Bundesamts für Statistik (BFS) zeigen.

    Die Schweiz zählte Ende 2018 insgesamt 314'000 ausländische Grenzgängerinnen und Grenzgänger. Davon waren knapp zwei Drittel Männer und gut ein Drittel Frauen. Zwei Drittel der Grenzgänger waren 2018 im Dienstleistungssektor tätig.

    Erster Rückgang seit 20 Jahren

    Der Rückgang zwischen den 4. Quartalen 2017 und 2018 betrug 2000 Personen oder 0,6 Prozent.

    Dieser bestätigt den leichten Rückgang, der bereits zwischen dem 3. Quartal 2018 und dem 3. Quartal 2017 beobachtet wurde.

    Es handelte sich dabei um den ersten jährlichen Rückgang seit 20 Jahren. Über fünf Jahre gesehen stieg die Anzahl Arbeitspendler allerdings um gut zehn Prozent. Das ist zum Teil auf die erhöhte Anzahl Erwerbstätiger allgemein zurückzuführen (plus 6 Prozent).

    Drei Regionen

    Es zeigen sich erhebliche Unterschiede punkto Region: Im Espace Mittelland stieg die Anzahl Grenzgänger um 6,4 Prozent. Den grössten Rückgang verzeichnete das Tessin mit minus 5,3 Prozent.

    Rund vier Fünftel aller Grenzgängerinnen und Grenzgänger konzentrierten sich Ende 2018 auf drei Grossregionen. Mehr als ein Drittel arbeitete in der Genferseeregion, ein Viertel in der Nordwestschweiz und ein Fünftel im Tessin.

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